Löhndorf ist „prinzig“
Fröhlicher Seniorenkarneval in der „Alten Schule“
Löhndorf. Es wurde Karneval mit einem Prinzen aus dem Rosendorf gefeiert: Die Senioren waren jüngst der Einladung vom Ortsbeirat gefolgt und zur „Alten Schule“ gekommen, um an dem Donnerstag vor Weiberdonnerstag traditionell einem schönen karnevalistischen Programm zu lauschen. Sitzungsleiter und Ortsvorsteher Friedhelm Münch begrüßte die Senioren mit einigen launigen Worten. Das Kindergartenteam hatte die Kindertagesstättenkinder als bunte Schar verkleidet. Der dargebotene Tanz und die Liedvorträge gefielen der Seniorenschar besonders. Als Eisbrecher kam Annemie Großgart in die Bütt. Sie erzählte von Gedanken, die sie im Gottesdienst habe und die gar nicht fromm waren. Begeistert war das Publikum auch von Ulrike Overath, die als Rosenkönigin auftrat. Als dann Liesbeth und Jüpchen alias Peter Schmitt und Hans Scheppers von ihren Problemen redeten, war die Stimmung schon auf dem Höhepunkt. Der Einmarsch des Löhndorfer- Sinziger Prinzen Michael II (Kappl) begeisterte natürlich so richtig. In seinem Gefolge waren auch das Kinderprinzenpaar Luis I. und Charlotta I. Die Senioren winkten, wie es sich im Rosendorf gehört, mit Rosen zum Empfang der Totalitäten. Der „lange“ Prinz wurde mit einem langen Löhndorfer Backesbrot beschenkt.
Magic-Kids und Magic-Dancers aus Kripp begeisterten dann mit gut eingeübten Tänzen. Eine eher unfreiwillige Trauung stellten Luise Senscheid als Standesbeamter, Christina Fuchs als Braut und der Ortsvorsteher als Bräutigam dar. Rainer Groß als gestresster Mann von Welt brachte die Senioren mit seinem Vortrag außer Rand und Band. Programmabschluss war der Auftritt des Spielmannszuges mit flotten Karnevalsliedern. Die fleißigen Helfer im Hintergrund, Elvira Schepers, Norbert Fuchs, Rolf Berger, Susanne Dietrich, Uschi Schmitt, Melina Fuchs und Petra Münch sowie die Büttenredner erhielten viel Lob und Applaus ein kleines Getränk als Dank für ihre ehrenamtliche Hilfe. „Ohne diese Hilfe“, so der Ortsvorsteher, „funktioniert keine Gemeinschaft.“
Ein gelungener Karnevalsnachmittag ging viel zu schnell zu Ende. BL
Die ältesten Anwesenden wurden geehrt.
