Allgemeine Berichte | 28.03.2013, 15:53 Uhr

Feierstunde im Amtsgericht Sinzig

„Man muss zuhören können“

Ottmar Wehlen ist seit 20 Jahren als Schiedsmann im Brohltal tätig

Amtsgerichtsdirektor Reinhold Hergarten (v. r.) überreichte Ottmar Wehlen im Beisein von Johannes Bell, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Brohltal, die Dankurkunde des Präsidenten des Oberlandesgerichts Koblenz. RÜ
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Sinzig. „Man muss Geduld aufbringen und gut zuhören können“, so umschreibt Ottmar Wehlen seine Tätigkeit als Schiedsmann im Brohltal. Im Sinziger Amtsgericht gab es jüngst für den einstigen Pädagogen und Hegeringleiter eine Auszeichnung.

Denn Ottmar Wehlen wurde durch den Direktor des Amtsgerichts Sinzig Reinhold Hergarten im Rahmen einer kleinen Feierstunde für eine 20-jährige Tätigkeit als Schiedsperson geehrt. Seit dem 24. März 1993 ist Wehlen als Schiedsperson für den Schiedsamtsbezirk Brohltal III tätig. Der Schiedsamtsbezirk Brohltal III umfasst folgende Ortschaften: Brenk, Oberdürenbach, Kempenich, Hohenleimbach, Weibern und Spessart.

Der Jubilar füllt dieses Amt als Ehrenbeamter mit viel Einfühlungsvermögen und großem Engagement aus. Durch seinen Einsatz und sein ausgleichendes Wesen konnte er so manche Streitigkeit schlichten, bevor diese unter Umständen in einem gerichtlichen Verfahren geendet wäre. Die Schwerpunkte seiner Tätigkeit liegen insbesondere auf dem Gebiet des Nachbarschaftsrechts sowie im strafrechtlichen Bereich der Beleidigung, der üblen Nachrede.

Hergarten bedankte sich bei Wehlen für seine Tätigkeit mit einem kleinen Präsent und überreichte ihm die Dankurkunde des Präsidenten des Oberlandesgerichts Koblenz. Glückwünsche an „seinen“ Schiedsmann überbrachte bei der Feierstunde auch Johannes Bell, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Brohltal.

Amtsgerichtsdirektor Reinhold Hergarten (v. r.) überreichte Ottmar Wehlen im Beisein von Johannes Bell, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Brohltal, die Dankurkunde des Präsidenten des Oberlandesgerichts Koblenz. Foto: RÜ

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