Elisabeth Fuchs feierte ihren 95. Geburtstag
Noch immer voller Energie
Westum. Elisabeth Fuchs feierte neulich im Kreise ihrer lieben Familie mit Nachbarn und Freunden ihren 95. Geburtstag. Sie nahm sichtlich gerührt die vielen Glückwünsche entgegen und drückte dankbar viele Hände. Unter den Gästen waren auch die erste Beigeordnete Charlotte Hager für die Stadt Sinzig und der Westumer Ortsvorsteher Wolfgang Kistner. Sie gratulierten herzlich und überreichten ein Präsent der Stadt Sinzig und ein Blumengebinde, verbunden mit den besten Wünschen für eine glückliche Zukunft und viel Gesundheit. Die älteste Einwohnerin von Westum zeigte sich froh gelaunt und munter. Leidenschaftlich berichtete sie über ihr bewegtes Leben und davon, dass sie sich bei ihrer Familie und Freunden sehr wohlfühle. Bei einem Gläschen Sekt erzählte sie bewegt, wie sie ihren Mann Franz in ihrem Geburtsort Braunau am Inn als junges Mädchen kennenlernte, als dieser dort Montagearbeiten durchführte. Gerne folgte sie ihm in seinen Geburtsort Westum, wo dann 1941 auch die Hochzeitsglocken erklangen. Das glückliche Paar gründete eine Familie, und weil ihr Ehemann häufig in ganz Europa auf Montage unterwegs war, war es vor allem Elisabeth Fuchs, die sich liebevoll um das Haus und die Erziehung ihres Sohnes und ihrer Tochter kümmerte. Mit Wehmut erinnerte sie sich an ihre Diamantene Hochzeit, die sie im Jahre 2001 noch gemeinsam mit ihrem Mann feiern durfte. Heute lebt sie wohl umsorgt in ihrem Westumer Haus gemeinsam mit der Familie ihres Sohnes. Die rüstige Oma Elisabeth ist der geliebte Mittelpunkt ihrer Familie, sie zeigt sich aufgeweckt und sehr lebenslustig. Sie liebt ihre Blumen am und im Haus, macht noch gerne Handarbeiten und freut sich bestimmt, wenn sie sich nun bei der täglichen Zeitungslektüre selber entdeckt. Das Dorfgeschehen verfolgt sie mit großem Interesse, den neuen Generationenpark im Kirchenumfeld hat sie bereits erkundet und für gut befunden. Mit einem verschmitzten Lächeln wünscht sie sich vor allem Gesundheit und den Erhalt ihrer geistigen Frische, und die zahlreichen Gäste stoßen einmütig auf ihr Wohl an.
