Lokalsport | 28.07.2014

Leichtathletik - LT SV Westum

Podiumsplatz für Dirk Gimnig

Dirk Gimnig auf Platz Zwei nimmt die Silbermedaille entgegen.

Westum. „Schwedenkreuz“, „Fuchsröhre“, „Bergwerk“, „Karussell“ und „Brünnchen“. Streckenabschnitte der legendären Nordschleife auf dem Nürburgring, die eingefleischten Motorsportfans bestens bekannt sind. Hier fand vergangenen Samstag der Nürburgringlauf statt. Die Nordschleife, im Volksmund auch unter „Grüne Hölle“ bekannt, wurde seiner Bezeichnung wieder gerecht.

Auf etwa 25 Kilometer galt es über 1.000 Höhenmeter zu überwinden. Gestartet wurde bei nebligen aber dennoch warmen Verhältnissen bereits um 8.45 Uhr. Der Lauf verlief zunächst über die Grand-Prix Strecke und bog anschließend zur Nordschleife ab. Auf den ersten etwa acht Kilometern ist die Strecke ziemlich wellig. Bis nach Adenau folgen drei eher abschüssige Kilometer. Hiernach begann der anspruchsvollste Streckenteil. Auf einem Abschnitt von etwa nur vier Kilometern zwischen „Bergwerk“ und „Hohen Acht“, waren knapp 300 Höhenmeter zu überwinden mit Steigungsanteilen von bis zu 17 Prozent. Hiernach wurde die Strecke wieder etwas angenehmer, jedoch blieb sie weiterhin profiliert. Bevor das Ziel durchlaufen werden konnte, ging es noch auf die Döttinger Höhe, eine gefühlt endlos lange Gerade, die den Läufern nochmals alles abverlangte. Insgesamt ist die Strecke sehr anspruchsvoll. Vor allem die Steilkurven beanspruchen die Muskeln und Gelenke der Sportler.

Der für den LT SV Westum startende Dirk Gimnig konnte abermals eine Spitzenplatzierung erreichen. Mit einer Gesamtzeit von 01:38:46 Stunden schaffte er bei etwa 1.000 Startern den zehnten Platz. In seiner Altersklasse erreichte er den zweiten Platz. Mit diesem Ergebnis war Mitte der Woche jedoch nicht zu rechnen. Am Mittwoch zuvor, bei seiner letzten Trainingseinheit vor dem Wettkampf, zog sich Gimnig nach nur wenigen Metern eine schmerzhafte Nackenverspannung zu. Die Teilnahme am Nürburgringlauf war stark gefährdet. Doch dank Wärmegel und Schmerztabletten war die Teilnahme am Samstagmorgen möglich. Unter diesen Voraussetzungen war der Sportler insgesamt mit seiner Leistung zufrieden, auch wenn er sich insgeheim eine etwas schnellere Zeit ausgerechnet hat.

Dirk Gimnig auf Platz Zwei nimmt die Silbermedaille entgegen. Foto:

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