Tri Team Sinzig beim 1. Extreme-Man Triathlon in Düren
Rainer Breuer auf der Mitteldistanz siegreich
Ulrike Schneider verpasst Treppchen nur knapp
Sinzig. Die Sinziger TTS-Athleten waren bei der Premiere des Triathlon-Events EXTREME-MAN in Düren erfolgreich - ein neues Mitteldistanz-Rennen über 2 km Schwimmen - 90 km Radfahren - 21 km Laufen. Dieser anspruchsvolle Triathlon sollte zeigen, wie erfolgreich die individuellen und zeitaufwendigen Trainingsvorbereitungen der letzten Monate für die Langdistanzler des Sinziger Tri-Teams waren.
Den Auftakt bildete das Schwimmen mit Landstart im Dürener Badesee, in dem bei angenehmen 18 °C Wassertemperatur eine große 2 km-Runde zu schwimmen war. Danach führte die Radstrecke, ein Drei-Runden Kurs durch den bergigen Hürtgenwald mit 1000 Höhenmetern, wieder zurück zum Badesee. Vier Runden a 5,3 km um den See bildeten den abschließenden Halbmarathon. Rainer Breuer (Insul) schaffte bei bestem Wettkampfwetter mit erwartungsgemäß deutlichem Vorsprung von elf Minuten den Sieg in der Klasse M50 und belegte sogar den 26. Gesamtplatz nach 4:31 Stunden in einem starken internationalen Starterfeld. Im Ziel zeigte er sich dann doch sichtlich ausgepowert aufgrund der schweren Radstrecke. Die Splittzeiten: Schwimmen 37:21 min. - Rad 2:26 Std. - Laufen 1:23 Std. Eine sehr gute Renneinteilung war die Grundlage für Ulrike Schneiders vierten Platz nach 5:47 Stunden in der AK-W50. Sie verpasste damit nach schwachem Schwimmen (50:49 min.) aber guten 90 Radkilometern (3:04 Std.) und einer toller Laufleistung auf der Halbmarathondistanz (1:45 Std.) das Podium nur um eine Minute. Die Leistung von Wilfried Schneider reichte nach 5:12 Std. für einen Platz in den Top Ten seiner Klasse M50. Auftakt war ein guter Schwimmsplitt (34:22 min.) danach teilte auch er sich das Rennen auf der sehr anspruchsvollen Radstrecke gut ein (2:49 Std) und hatte noch genug Power für das abschließende Laufen (1:40 Std.). Die Premiere war dem Veranstalter gelungen, dennoch muss bei manchen Details nachgebessert werden. Auf der Radstrecke gab es kein Wasser, sondern nur isotonische Getränke in verschraubten Flaschen und auf der Laufstrecke wurde mit nur einer Verpflegungsstelle zu wenig Abkühlung angeboten. Die aktuellen Ergebnisse verheißen eine tolle Spannung und ein interessantes Rennen der drei Sinziger Triathleten beim IRONMAN Frankfurt, wo sie gemeinsam am 6. Juli bestens vorbereitet an den Start gehen.
