Allgemeine Berichte | 05.01.2015, 15:35 Uhr

In Sinzig und den Stadtteilen schwärmten die Sternsinger aus

"Segen bringen, Segen sein"

Sternsingeraktion 2015: Gesunde Ernährung für Kinder auf den Philippinen und weltweit

Die bunte Schar der Sternsinger im Ortsteil Westum präsentierte sich farbenfroh. RÜ
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Sinzig. Bereits zum 57. Mal sind die Sternsinger auf Tour. Im Sinziger Stadtgebiet schwärmten die Sternsinger unlängst aus. In einen kurzen Entsendegottesdienst in der Pfarrkirche Sankt Peter wurden 41 Jungen und Mädchen und ihre Betreuer auf die Rundreise durch die Straßen der Innenstadtstadt geschickt. Aber auch in den anderen Teilen der Pfarreiengemeinschaft gingen die Sternsinger von Tür zu Tür. Kleiner Unterschied: Während die Aktion in Sinzig komplett von den Messdienern getragen wird, kann in den anderen Stadtteilen jeder mitmachen. In den Tagen des neuen Jahres waren sie wieder im gesamten Pfarreienverband unterwegs Sternsinger und Sternsingerinnen, Jungen und Mädchen aus den Kirchen, die als Könige gekleidet durch die Straßen ziehen. Sie wollen an die Weisen aus dem Morgenland erinnern, die aufgebrochen waren, das neugeborene Kind in einem Stahl in Bethlehem zu finden. Deshalb schrieben sie mit Kreide einen alten Segensspruch an die Tür: 20*C+M+B*15 Christus mansionen benedicat - Christus segne dieses Haus. Übrigens längst nicht nur mehr mit Kreide, die je nach Untergrund sich nur schlecht beseitigen lässt, sondern auch mit Aufklebern, um auf Spezialfälle an den Haustüren reagieren zu können. Die Sternsinger und Sternsingerinnen sind im Auftrag einer segensreichen Mission unterwegs. Im Bistum Trier wurden die Sternsinger in Wittlich, Pfarrkirche St. Bernhard, Auf’m Greifen, mit einem Gottesdienst ausgesendet. Weihbischof Dr. Helmut Dieser stand dem Gottesdienst vor.

Sammelaktion der Sternsinger

Zur Aussendungsfeier waren alle Sternsinger aus den Pfarreien und Jugendverbänden des Bistums eingeladen. Der Brauch des Sternsingens geht bis ins Mittelalter zurück. Die heute vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend getragene Aktion hat sich zum weltweit größten Hilfswerk von Kindern für Kinder entwickelt. In Deutschland sammelten die Sternsinger seit 1959 über 858 Millionen Euro mit denen weltweit rund 65.000 Projekte unterstützt wurden. Die Sammelaktion der Sternsinger in ihren Gemeinden schließt sich dann in den Tagen bis zum 6. Januar an.

Bunte Gewänder, Kronen und Sterne

Bei den Aussendungsgottesdiensten in Sinzig hatten sich die Sternsinger in ihren bunten Gewändern mit Kronen und Sternen ausgerüstet, um sich anschließend zu einem zweitägigen „Gesangsmarathon“ auf den Weg zu machen. Dabei besuchten sie junge und alte Menschen, Familien und Alleinstehende. Die Sternsingeraktion bedeutet für viele Kinder in Not Hoffnung auf ein besseres Leben, gesicherte Ernährung, Chancen auf Bildung und Ausbildung sowie Heilung von schweren Krankheiten.

Die Verantwortlichen

Die Verantwortlichen für die Aktion Dreikönigssingen in Deutschland, das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), freuen sich und sind dankbar, dass in diesen Tagen bundesweit wieder rund eine halbe Million Mädchen und Jungen als Sternsinger unterwegs sind, um Gleichaltrigen aus existenzieller Not zu helfen. Denn seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion Dreikönigssingen zur weltweit größten Solidaritätsaktion entwickelt, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren. Wer sich an der weltweit größten Aktion von Kindern für Kinder beteiligen möchte, kann auch weiterhin Spenden im Sinziger Pfarrhaus abgeben, oder an die Kirchengemeinde überweisen: Kontonummer 562 132 bei der Kreissparkasse Ahrweiler, BLZ 577 513 10, Stichwort „Sternsinger“. Weitere umfangreiche Informationen gibt es im Internet unter www.sternsinger.org.

Die bunte Schar der Sternsinger im Ortsteil Westum präsentierte sich farbenfroh. Foto: RÜ

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