Allgemeine Berichte | 24.06.2013

DRK-Kreisverband Ahrweiler e. V.

Spendenbereitschaft für Hochwasseropfer

Kimberly Scheidler, Schülerin des Sinziger Rhein-Gymnasiums, organisierte eine kurzfristige Spendenaktion

Drei Tage vor dem Sommerfest organisierte die Schülerin Kimberly Scheidler (links) kurzfristig eine Spendenaktion für die Hochwasseropfer. DRK-Kreisgeschäftsführer Frank Trömel (Mitte) freute sich über das Engagement und nahm den Spendenbetrag von 173,53 Euro entgegen. Die Spende wird vom DRK-Kreisverband auf das zentrale Spendenkonto des DRK-Bundesverbandes in Berlin weitergeleitet.Thorsten Trütgen

Sinzig. Das Sinziger Rhein-Gymnasium veranstaltete sein diesjähriges Sommerfest. Wie auch in den Vorjahren fließen die Erlöse vom Getränke- und Kuchenstand in die schuleigene „Eine-Welt-AG“ und in schuleigene Projekte. Seit 1981 unterstützt die AG Bildungsprojekte im peruanischen Lima. Dass aber die Not im eigenen Lande nicht ignoriert wird, zeigte eine zusätzlich für die deutschen Hochwasseropfer initiierte Spendensammlung. Ohne große Werbung für die spontane Initiative machen zu können, organisierte Kimberly Scheidler mit nur drei Tagen Vorbereitungszeit die Spendenaktion. Insgesamt kamen 173,53 Euro zusammen, die an das Deutsche Rote Kreuz (DRK) übergeben wurden.

„Nicht reden, handeln“, muss sich wohl die Schülerin des Rhein-Gymnasiums gedacht haben, als sie drei Tage vor dem Schulfest alle Hebel in Bewegung setzte, um den deutschen Hochwasseropfern zu helfen. Einen Tag vor dem Schulfest erhielt sie vom DRK-Kreisverband Ahrweiler zwei verplombte Spendendosen und Plakate, um auf ihre Aktion aufmerksam zu machen. Zusammen mit einigen Mitschülern wurde ein kleiner Infostand aufgebaut und während des Sommerfestes der Schule die dringend benötigten Spenden gesammelt.

Die Auszählung des Spendenergebnisses erfolgte im Beisein von Schulleiter Dieter Lehmann und DRK-Kreisgeschäftsführer Frank Trömel, die sich beide für die spontane Initiative bedankten. „Die Spende werden wir an unseren DRK-Bundesverband nach Berlin weiterleiten. Wie bereits während der Hochwasserkatastrophe im Jahr 2002 werden von dort zentral alle Hilfsaktivitäten koordiniert. Die eingehenden Spenden werden nach Prüfung und Feststellung der Bedürftigkeit den Betroffenen vor Ort zur Verfügung gestellt“, beschreibt Trömel den weiteren Verbleib der Spende. Bereits vor elf Jahren musste das DRK seine Leistungs- und Hilfsfähigkeit nach einer großflächigen Hochwasserlage unter Beweis stellen. Trotz der abflachenden Pegelstände der Elbe ist ein Ende des Hochwassereinsatzes noch nicht abzusehen. Über 3.000 größtenteils ehrenamtliche Kräfte sind aktuell im Einsatz, Hunderte weiterer Helfer aus den umliegenden Bundesländern stehen bereit, ihre Kollegen zu unterstützen. Aufgabe des DRK ist es, Notunterkünfte einzurichten, Verpflegung zur Verfügung zu stellen und die Aufräumarbeiten zu unterstützen. Das DRK schickte bisher knapp 9.000 Feldbetten mit Decken und Kopfkissen sowie 400 Bautrockner in die Hochwasserregionen, von denen immer noch welche benötigt werden.

„Ein Feldbett kostet rund 60 Euro. Mit der Spende des Rhein-Gymnasiums haben drei Menschen für die nächsten Wochen einen sicheren Schlafplatz in einer Sammelunterkunft, bis dass die Häuser und Wohnungen wieder fachgerecht getrocknet wurden“, gibt der von der Spontanität der Schülerin sichtlich beeindruckte DRK-Kreisgeschäftführer Frank Trömel zu bedenken.

Benötigt wird noch eine Vielzahl von Bautrocknern, um Schimmelbildung in den betroffenen Gebäuden zu vermeiden. Ein solches Gerät kostet rund 1.500 Euro.

Wer die Hochwasserhilfe des DRK unterstützen möchte, kann einen Betrag seiner Wahl auf das Spendenkonto 41 41 41, Bankleitzahl 370 205 00 bei der Bank für Sozialwirtschaft mit dem Stichwort „Hochwasser 2013“ überweisen. Für Beträge bis 200 Euro kann der Überweisungsbeleg als Spendenquittung für die Steuererklärung verwendet werden.

Pressemitteilung

DRK-Kreisverband

Ahrweiler e.V.

Drei Tage vor dem Sommerfest organisierte die Schülerin Kimberly Scheidler (links) kurzfristig eine Spendenaktion für die Hochwasseropfer. DRK-Kreisgeschäftsführer Frank Trömel (Mitte) freute sich über das Engagement und nahm den Spendenbetrag von 173,53 Euro entgegen. Die Spende wird vom DRK-Kreisverband auf das zentrale Spendenkonto des DRK-Bundesverbandes in Berlin weitergeleitet.Foto: Thorsten Trütgen

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