SG Westum/Löhndorf
Spielgemeinschaft bleibt oben dran
SG Westum/Löhndorf - Spfr. Miesenheim 3:0 (0:0)
Westum/Löhndorf. Mit den Sportfreunden Miesenheim kam kürzlich ein Meisterschaftsanwärter in den Erlebnispark. Beide Teams hatten einige Ausfälle zu verkraften, sodass eine Gleichwertigkeit gegeben war. Ohne lange Abtastphase sahen die rund 90 Zuschauer nach 10 Minuten die erste Chance für Westum/Löhndorf. Nach Zuspiel von Merlin Erens zögerte Tim Palm etwas zu lange und sein Schuss aus 8m wurde von dem Gegenspieler abgeblockt. Nur 50 Sekunden später kam Tim Palm aus 4m einen halben Schritt zu spät. Die Spielgemeinschaft konnte die leichten Feldvorteile zwar in Chancen, jedoch (noch) nicht in Tore umwandeln. In der 25. Minute beinahe der Führungstreffer für die Gäste, als nach einem langen Einwurf ein Kopfball aus 7m die Latte traf. Danach hatte die Schäfer-Elf wieder Torraumszenen. Zunächst blieb in der 33. Minute ein Schuss von Merlin Erens nach Pass von Tom Weber aussichtsreich aus 8m an einem Verteidiger hängen und in der 43. Minute sprangen gleich zwei SG-Stürmer im 5-Meterraum haarscharf an einer halbhohen Flanke von Roderik Speich vorbei. Im Gegenzug bewahrte Keeper Mathias Oedekoven seine Farben vor dem Rückstand, als er den Schuss eines alleingelassenen gegnerischen Stürmers aus 11m parierte. Die Schäfer-Elf kam zwar in schöner Regelmäßigkeit gefährlich in den gegnerischen Strafraum, dort wurden jedoch die sich bietenden Gelegenheiten leichtfertig vergeben. Diesem Manko stand Miesenheim nicht nach. Auch die Gäste ließen hochkarätige Chancen aus. So auch in der 52. Minute, als ein Kopfball, eines 6m mittig vor dem Tor, völlig frei stehenden Stürmers quasi als Rückgabe in den Armen von Torsteher Mathias Oedekoven landete. 8 Minuten später hatten dann die Kombinierten wieder eine Gelegenheit. Nach einem Handspiel im Gästestrafraum wurde Elfmeter gepfiffen. Tim Palm trat und verwandelte sicher zu der nicht unverdienten 1:0-Führung. Die Heimmannschaft betrieb einen hohen läuferischen Aufwand und spielte gefällig nach vorne, hatte jedoch auch immer wieder Aussetzer in der eigenen Defensive. Der agile Tim Palm hätte in der 75. Minute zum 2:0 einlochen müssen, doch sein Alleingang konnte der Gästekeeper stoppen. Glanztat von Mathias Oedekoven in der 81. Minute, als er einen Schuss eines Stürmers aus der Pellenz aus 3m abwehren konnte. Nur zwei Minuten später markierte Tim Palm mit einem mustergültigen Kopfball aus 6m nach Flanke von Derek Ababio das 2:0. Diesem ließ Tom Weber in der 86. Minute nach Zuspiel von Rodereik Speich das 3:0 folgen, in dem er sich im gegnerischen 16er seinen Gegenspieler abschüttelte und seitlich aus 5m mit einem Schuss ins kurze Eck vollendete. Den Schlusspunkt hätte der gut nachsetzende Derek Ababio in der 90. Minute setzen können, doch der Abschluss seines Alleinganges wehrte der Torsteher zur Ecke ab, die nicht mehr ausgeführt wurde.
SG Westum/Löhndorf spielte mit: Matthias Oedekoven, Mario Gemein, Sebastian Heinz, Richard Denkhaus, Roderik Speich, Niklas Hoffmann, Carsten Ritterrath, Tom Weber, Lukas Nachtsheim, Merlin Erens, Tim Palm, Christian Fuchs, Benedikt Geiben, Derek Ababio.
Fazit: Gut war, dass immer wieder schnell und chancenauslösend nach vorne gespielt wurde und die SG so immer brandgefährlich war. Weniger gut war, dass Miesenheim ebenfalls immer wieder zu eigenen Großchancen kam. Bei konsequenter Verwertung kann man auch als Verlierer vom Platz gehen, obwohl man besser war. Aufgrund des Laufpensums der Mannschaft (gefühlt ca. 120km) und der Chancenvielzahl war der Sieg auch in der Höhe verdient. Bei der Spielgemeinschaft überzeugten Carsten Ritterrath, Tim Palm, Tom Weber und Mathias Oedekoven besonders.
Vorschau: Am Samstag, 25. Oktober, um 16 Uhr muss die SG Westum/Löhndorf bei der SG Baar antreten. Die Tabellensituation spiegelt nicht die wahre Spielstärke der Gastgeber wieder. Insofern gilt es, die Partie von Anfang an hochkonzentriert anzugehen. Die sich bietenden Gelegenheiten sollten dabei konsequenter genutzt werden als zuletzt. Wenn dies, gepaart mit einer guten Defensivarbeit, beherzigt wird, sind die Kombinierten auch in der Fremde nicht chancenlos.
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