Allgemeine Berichte | 30.11.2015, 15:26 Uhr

Adventfeier beim Eifelverein Sinzig

Stimmungsvoller Nachmittag

Mitglieder des Eifeleveins stellten beim Adventsnachmittag unter Beweis, dass sie nicht nur wandern, sondern auch hervorragend singen können. privat
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Sinzig. Traditionell lädt der Eifelverein Sinzig zum 1. Advent Mitglieder und Gäste zu seiner Adventsfeier in den Saal der Winzergaststätte in Bad Bodendorf ein. Wie beliebt diese stimmungsvolle Veranstaltung ist, zeigte die gute Beteiligung: Die Vereinsvorsitzende Renate Herzog konnte rund 60 Mitglieder begrüßen. Sehr geschmackvoll ausgestaltet war die Tischdekoration mit Tannenzweigen und Weihnachtskugeln, Ilex-Zweigen, brennenden Kerzen und Schneemännern. Liebevoll gebastelt und arrangiert von Karin Heßeler, Doris Effelsberg, Vera Krämer, Änne Wichterich und Renate Herzog. Schwungvoll startete das Programm mit dem Lied „Alle Jahre wieder“. Für die musikalische Begleitung sorgte gekonnt Helmut Lembeck mit seinem Akkordeon. Vorzüglich mundeten Kaffee und Kuchen in gemütlicher Runde. Lustige Geschichten, besinnliche Gedichte und das Singen bekannter Weihnachtslieder wechselten sich ab. So sorgte eine Geschichte über Ehrgeiz und Wettstreit beim Aufbau von Lichterketten für Heiterkeit, eine Aktion, die sich zum Licht-Festival steigerte. Diese Story wurde von Vera Krämer ausgewählt und vorgelesen. Darauf folgten wieder ein Lied und ein weihnachtliches Gedicht von Matthias Claudius.

Die stellvertretende Vereinsvorsitzende Doris Effelsberg trug dann eine lustige Geschichte vor: Hierin führten Lebkuchen und Konfekt auf dem Weihnachtsteller Streitgespräche. Worüber man nicht alles streiten kann? Einen Volltreffer landete Änne Wichterich mit der Fabel vom „Künnig ohne Kopp“, die sie trefflich in Mundart vortrug. Als „End vom Leed“ konnten die Probleme der Erzählung zum Glück alle auf verblüffende Art gelöst werden. Etwas später rezitierte Dieter Schmitt dann das poetische Gedicht „Ich hab das Christkind gesehen“.

Nun folgte ein weiterer Höhepunkt des Nachmittags: Der Nikolaus mit Rauschebart und Bischofsornat erschien. Er ließ es sich nicht nehmen, verdiente Wanderfreunde mit Lob und einer Tüte Gebäck zu belohnen. Ausgezeichnet wurden Karin Heßeler, das Ehepaar Peterson, Gerd Lüttgen, Ingelore Drever und Wilfried und Traudel Arenz. „Wilfried ist ein Mann, auf den der Verein bauen kann“, betonte der Heilige Mann. Sängerinnen und Sänger stimmten eine scherzhafte Laudatio auf Wilfried Arenz an. Das zeigt, dass die Eifelfreunde nicht nur Humor haben, sondern auch dichten und singen können. Der Nikolaus, wieder hervorragend verkörpert von Günter Effelsberg, verteilte nun die Weckmänner, instrumental untermalt mit „Kling, Glöckchen, kling“.

Gespannt hatten die Eifelfreunde auf die Verteilung des Vereins- und Wanderprogramms 2016 gewartet, das ein Team um Karin Heßeler wieder erarbeitet hatte.

Wie immer können sich die Mitglieder auf viele abwechslungsreiche Wanderungen freuen, bei welchen auch Gäste herzlich willkommen sind. Das Titelblatt der umfangreichen Broschüre ziert ein Werk des Sinziger Künstlers und Vereinsmitglieds Rudolf Hochstädter.

Zum Abschied erklang dann noch aus vielen Kehlen das alte Lied „O du fröhliche“, bevor sich die Eifelfreunde herzlich voneinander verabschiedeten.

Mitglieder des Eifeleveins stellten beim Adventsnachmittag unter Beweis, dass sie nicht nur wandern, sondern auch hervorragend singen können. Foto: privat

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