Jecke Senioren in Löhndorf
Tollitäten, Tanz und Ehezwist
Sitzung des Ortsbeirats hatte es in sich
Löhndorf. Eine Sitzung, die es in sich hatte, feierten die Senioren Löhndorfs auf Einladung des Ortsbeirats am vergangenen Freitag in der Alten Schule. Ortsvorsteher Michael Kappl konnte den zahlreichen Besucher im „ausverkauften“ Festsaal ein abwechslungsreiches Programm bieten, das von der klassischen Büttenrede über Show-Tanz bis hin zum Besuch gleich mehrerer Tollitäten alles aufzubieten hatte, was man zur Rezeptur einer erfolgreichen Sitzung zählt. Den Kindern der Kita Löhndorf, die in bunten, fantasievollen Kostümen die Senioren mit einer Tanzdarbietung überraschten, gebührte die erste Aufmerksamkeit. Als erste in die Bütt stieg dann „Et Mariechen“ alias Annemarie Großgart. Mit Szenen aus ihrer Ehe, bei denen ihr Ehemann, der Hubert, das meiste Fett abbekam, sorgte sie für die ersten begeisterten Lacher. Ebenso begeistert empfangen und mit viel Applaus bedacht wurde Christine Fuchs, die mit ihrem launigen Vortrag als „Kleingärtner Schöppestiel“ aus dem Leben und Umfeld des Kleingärtnertums erzählte. Ulrike Overrath und Friedhelm Münch präsentierten sich als „Bauer mit Tochter“ und zeigten in ihrem Zwiegespräch in kurioser Art und Weise, wie man den Generationenkonflikt mit Humor und Witz lösen kann. Hans Schepers, der sich als „Die bessere Hälfte“ darstellte, verdeutlichte in seinem Vortrag den ständigen Kampf der Geschlechter aus der Sicht der Frau. Rainer Groß als „Armer Ehemann“ beleuchtete das Thema aus der anderen Perspektive, und erntete wie seine Vorredner viel Beifall. Eine Showtanzeinlage gaben die in Hühnerkostüme gekleideten Frauen der Seniorensportgruppe des TuS Löhndorf unter Leitung von Frau Tanja Feldhoff zum Besten. Prinz Rüdiger I. von Heimersheim, ein Löhndorfer Bürger, der das Heimersheimer Kinderprinzenpaar Prinz Leon I. und Prinzessin Ilaria I. mit Gefolge im Schlepptau hatte, besuchte die Sitzung in seinem Heimatdorf, und stellte in seiner kurzen Ansprache an das närrische Volk heraus, dass er stolz sei, ein Löhndorfer zu sein. Der Saal platzte schier aus allen Nähten, als unter den Klängen des Löhndorfer Tambourkorps die Abordnung der Sinziger Karnevalisten mit ihrer Prinzessin Sentiaca Kristina I. sowie das Sinziger Kinderprinzenpaar Prinz Raphael I. und Prinzessin Laetitia I. in der Alten Schule Hof hielten. Auch Prinzessin Kristina I. stellte ihre enge Verbindung zu Löhndorf heraus, dem Dorf, in dem ihre Großmutter lebt und in dem sie aus Kindertagen noch zahlreiche Freunde und Bekannte hat. Als Schlusspunkt der Veranstaltung ehrte der Ortsvorsteher die ältesten anwesenden Senioren der Veranstaltung und bedankte sich mit einem Blumenstrauß bei Hildegard Weiß (90 Jahre) und einer Flasche Wein bei Egon Strohe (81 Jahre) für deren Besuch. Die noch anwesenden Tollitäten ließen es sich nicht nehmen, die ältesten Teilnehmer mit ihrem Prinzenorden zu dekorieren. Hinter den Kulissen der Veranstaltung sorgten die Mitglieder des Ortsbeirats Löhndorf, Rolf Berger und Norbert Fuchs, die tatkräftig von Maria Schmitz, Ulrike Overrath, Christine Fuchs sowie von Elvira und Hans Schepers unterstützt wurden, für das leibliche Wohl der Senioren und einen reibungslosen Ablauf. Als Dank für die hervorragende Unterstützung überreichte Ortsvorsteher Michael Kappl den „dienstbaren Geistern“, den extra zu dieser Veranstaltung kreierten „Orden des Rosendorfs 2016“.
Für gute Stimmung sorgten die zahlreichen Büttenredner.Foto: privat
Artikel melden
Grüne Direktkandidatin zur Landtagswahl im Wahlkreis 8 Koblenz/Lahnstein stellt sich vor
- Boomerang : Wer Grüne wählt stellt sicher das demnächst Tausende Afghanen und Iraner ins Land kommen.
09.01.: Bus stürzt in Graben
- Achim Hoffmann: Warum nicht? Weil sie denken es gibt hier keine ISUZU Busse? Wenn das der Ansatz ist: ich meine es wurden 70 Stück neu beschafft.
- Johannes Hübner: Das Foto mit dem Isuzu-Bus gehört wohl nicht zu dem Unfall - Sie sollten solche Dinge unbedingt kennzeichnen.
Infoveranstaltung: Wiederherstellung der Ahr
- HansE: Herr Schmidt, sie vergessen, dass wir im Michelland leben. Hier mahlen die Mühlen bekanntlich langsam. Also regen Sie sich nicht auf, wir können die Geschwindigkeit, mit der unsere Beamten arbeiten, ohnehin nicht beeinflussen.
- K. Schmidt: "Der Wiederaufbau soll ökologisch wertvoll, klimafolgenangepasst, nachhaltig und attraktiv für die Bürgerschaft gestaltet werden." - Ja, alles schön und gut, aber wie wäre es denn mal mit "schnell"?...
Filmabend der Initiative „Blick zurück nach vorn“ in Kooperation mit dem Corso Mayen
„Das Verschwinden des Josef Mengele“
Mayen. Am Freitag, 30. Januar 2026, um 19.30 Uhr zeigt die Bürgerinitiative „Blick zurück nach vorn“ im Corso Kino Mayen den Film „Das Verschwinden des Josef Mengele“.
Weiterlesen
Allgemeine Berichte
Macken feiert: Kirmes mit Tradition und Spaß
Macken. Vom 31. Januar bis zum 2. Februar 2026 feiert der Sportverein Macken die traditionelle Kirmes im Dorfgemeinschaftshaus.
Weiterlesen
Allgemeine Berichte
Mayen beteiligt sich an der Kampagne ‚Jecke Fairsuchung‘
Mayen. Mit fair gehandelten Fruchtgummis und Schokolade setzt die Stadt Mayen ein Zeichen für den Fairen Handel, der vor allem Kleinbauern in Afrika, Lateinamerika und Asien zu besseren Lebens- und Arbeitsbedingungen verhelfen soll.
Weiterlesen
