Triathlon Team Sinzig beim Weilburgman 2015
Triathleten trotzten dem Wetter
Weilburg/Sinzig. Weilburg war der Austragungsort des Weilburgman, einem Triathlon der den Athleten die Möglichkeit bot, die olympische Distanz (1,5 km Schwimmen; 54 km Radfahren; 10 km Laufen) oder die Mitteldistanz (1,9 km Schwimmen; circa 98 km Radfahren; 21 km Laufen) zu bestreiten. Trotz des leider sehr verregneten Sonntags fanden sich drei Teammitglieder des Triathlon Team Sinzig mit etwa 400 weiteren Startern in Weilburg ein. Dirk Gimnig hatte sich für diesen Tag die olympische Distanz vorgenommen, während Christian Schindlatz und Thorsten Kath die Mitteldistanz in Angriff nahmen. Der Startschuss über beide Distanzen fiel um 10 Uhr. Über einen „Rolling-Start“ stürzten sich die Athleten in die Lahn und somit auf die Schwimmstrecke, die als Wendepunktstrecke über 1500 Meter auf der olympischen und 1900 Meter auf der Mitteldistanz zu absolvieren war. Nach einem Wechsel ging es gleich weiter auf die Radstrecke. Nach den ersten 4,5 km erfolgte der Zugang auf einen Rundkurs, der zweimal bei der olympischen und viermal bei der Mitteldistanz zu durchfahren war. Pro Runde hatten die Athleten dabei ca. 160 Höhenmeter zu überwinden, was die Strecke zu einem sehr schnellen Kurs machte. Lediglich aufgrund des verregneten Wetters war hier wegen der nassen und glatten Straßen teilweise dennoch Vorsicht geboten. Für die Verpflegung während des Radfahrens wurde ebenfalls gut gesorgt. Auf dem Rundkurs hatten die Teilnehmer in jeder Runde die Möglichkeit, sich mit Isogetränken, Wasser und Energiegels zu verpflegen. Nach dem zweiten Wechsel auf die Laufstrecke hieß es für die Athleten noch einmal alles geben. Die Laufstrecke war dabei ähnlich aufgebaut wie die Radstrecke. Von der Wechselzone ging es circa 2 km Richtung Rundkurs, der einmal beziehungsweise dreimal bei der Mitteldistanz durchlaufen werden musste, bevor es die letzten Kilometer in Richtung Marktplatz in Weilburg für den finalen Schlusssprint zum Zieleinlauf ging. Dirk Gimnig gelang trotz der sehr schlechten Bedingungen ein hervorragendes Rennen. Auf der olympischen Distanz konnte er sich gegen sein Starterfeld durchsetzen und erreichte in einer Zeit von 02:49:57 Stunden als siebter das Ziel, was für Ihn zusätzlich den zweiten Platz in der Altersklasse MAK2 bedeutete. Christian Schindlatz hatte hingegen auf der Mitteldistanz mit dem nass kalten Wetter zu kämpfen. Nach der ersten Radrunde musste er aufgrund der Wetterbedingungen das Rennen beenden. Thorsten Kath zeigte dagegen einen sehr starken Willen während seines ersten Rennens auf der Mitteldistanz. Er trotzte dem Wetter und kämpfte sich in einer Zeit von 06:01:41 Stunden erfolgreich ins Ziel und konnte stolz auf einen 73. Platz in der Gesamtwertung und einen guten 11. Platz in der Altersklasse MK50 zurück blicken. Da die Triathlon-Saison nicht mit einem verregneten Wettkampf enden kann, findet am hoffentlich sonnigen 13. September, wenn es wieder heißt „Nichts wie R(h)ein“ beim Start zum 23. Rhein-Ahr-Triahtlon in Remagen.
Ergebnisse:
Olympische Distanz: Dirk Gimnig: 02:49:57h, Ges.-Platz: 7, AK MAK2 Platz 2 (Swim: 00:33:23; Bike: 01:33:27; Run: 00:39:39). Mitteldistanz: Thorsten Kath: 06:01:41h, Ges.-Platz: 73, AK MK50 Platz 11 (Swim: 00:37:06; Bike: 03:10:34; Run: 02:07:59).
Thorsten Kath.
