21. Internationaler Rhein-Ahr-Triathlon am Sonntag in Remagen
Über 500 Triathleten werden erwartet
480 Einzelstarter und 20 Staffeln mit drei Sportlern - Erstmals ist die 2. Bundesliga Süd mit am Star
Remagen/Sinzig. Noch attraktiver wird der 21. Rhein-Ahr-Triathlon sowohl für die Sportler als auch für die Athleten am kommenden Sonntag, 15. September, in Remagen. Bereits zum 21. Mal startet der Internationale Rhein-Ahr-Triathlon, der vom TriTeam Sinzig veranstaltet wird. In einer Pressekonferenz am vergangenen Freitag erläuterte Achim Braun von den Organisatoren den Ablauf. Der Dank von Achim Braun galt der Stadt Remagen, vertreten durch Marc Göttlicher, sowie den Sponsoren. Sein herzlicher Gruß galt auch Stefan Weichert von der Kreissparkasse Ahrweiler und Marina Katzenberger vom Brohler Mineralbrunnen. „Ohne unsere Unterstützer und Sponsoren wie die Stadt Remagen, die Kreissparkasse Ahrweiler, die Brohler Mineralbrunnen, Europcar Bad Neuenahr, UNIPACK und Breuers Radshop in Adenau, und Bioracer, die in diesem Jahr die Finisher-T-Shirts stellen, sowie die vielen weiteren Sponsoren wäre es uns nicht möglich, eine solche Veranstaltung auf die Beine zu stellen.“ Dank gebühre auch den Helfern wie Feuerwehren, Polizei, THW Sinzig, DRK, den zahleichen Kanuten der Vereine aus Remagen, Unkel und Sinzig, dem Lauftreff Westum, dem Bauhof Remagen, dem Hausmeister der Rheinhalle, den Freunden und Bekannten des TriTeam Sinzig und vor allem auch der Stadt Remagen, betonte Braun. Alle rund 250 Helfer werden mit Helfer-T-Shirts ausgestattet. Ohne soviel Unterstützung könne ein so kleiner Verein wie das TriTeam Sinzig mit rund 30 Mitgliedern eine so große Veranstaltung nicht auf die Beine stellen.
„Eine absolute Aufwertung der Veranstaltung ist, dass die 2. Bundesliga Süd Herren in diesem Jahr zum ersten Mal in Remagen an den Start geht“, so Braun. In Remagen werde entschieden, wer in die 1. Triathlon-Bundesliga aufsteigt. Zudem starte in Remagen die Regionalliga Südwest w/m, die 1. Liga Rheiland-Pfalz w/m, die 2. Liga Rheinland-Pfalz m, die Masters Liga Rheinland-Pfalz und die Sparkassen-Staffel Triathlon.
So werden in Remagen eine ganze Reihe von Auf- und Absteigern in den jeweiligen Ligen entschieden. Als Favoriten für den Sieg gelten Lilli Schneider vom DJK Andernach und Jens Kaiser von der RSG Montabaur. Doch durch den Start der 2. Bundesliga Süd sind auch Überraschungen durchaus möglich, sowohl auf dem Siegertreppchen als auch in puncto Rekordzeiten.
Erneutes Highlight ist die Laufstrecke, die am Rhein entlang und durch die Remagener City führt. „Durch diesen Rundkurs können die Zuschauer die Läufer gleich dreimal sehen“, betonte Braun, dass dieser Kurs nicht nur für die Sportler, sondern auch für die Zuschauer attraktiv sei. Weiteres Highlight sei natürlich auch das Schwimmen im Rhein. Deutschlandweit werde bei einem Triathlon nur dreimal im Rhein geschwommen.
Um 10 Uhr werden die Schwimmer mit der Rheinfähre an der Nato-Rampe unweit der Remagener Brückentürme abgeholt. Von dort geht es zum Fähranlegeplatz Kripp, wo um 10.30 Uhr die ersten Teilnehmer zur Schwimmdistanz von 2,8 Kilometern starten. Aufgrund der Rekordteilnehmerzahlen wird es drei Starts bei den Schwimmern geben. Als erste starten die rund 60 Teilnehmer der 2. Bundesliga. Fünf Minuten später die Regionalliga, 1. und 2. RTV Liga und die Staffeln, weitere fünf Minuten später die 1. RTV Damenliga und Masters sowie das offene Feld. Die Zuschauer können den Start am Rhein sehr gut verfolgen. Die Beobachtung des Schwimmens vom Radweg entlang des Rheins ist besonders gut möglich.
Vom Rhein aus starten die Schwimmer über die Straße An der alten Rheinbrücke zum Parkplatz der Rheinhalle, wo sich die Wechselzone und der Start für die Radfahrer befinden. Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl wird die Wechselzone um die Wiese am Parkplatz erweitert. Der 44 Kilometer lange Rundkurs der Radfahrer führt von der Rheinhalle über die Goethestraße, die Südallee, Alte B 9 Richtung Sinzig, Kölner Straße, Kreisel Sinzig Kreuz, Wallstraße, Schloss Ahrenthal, Anstieg Richtung Franken, Abfahrt Waldorf, Richtung Königsfeld, in Königsfeld Richtung Sportplatz „Harterscheid“, Abfahrt Schloss Ahrenthal rechts in die zweite Runde. Nach der zweiten Runde führt die Rückfahrt über Wallstraße, Kölner Straße zurück zur Rheinhalle in Remagen.
In diesem Jahr ist die Radstrecke aufgrund von Vorgaben der genehmigenden Behörden und der Tatsache, dass mit der 2. Triathlon Bundesliga höhere Geschwindigkeiten gefahren werden, zu großen Teilen gesperrt. Gesperrt werden für die Zeit des Rennens die alte B 9 von der Südeinfahrt in Remagen bis zur B 266 in Sinzig, die Kölner Straße ab Dreifaltigkeitsweg bis zum Kreisel, die Wallstraße, die Harbachstraße ab Ecke Ausdorferstraße über den neuen Kreisel am REWE-Markt und stadtauswärts Richtung Schloss Ahrenthal bis Kreuzung am Harbach (Abzweig Richtung Königsfeld), sowie die L 86 von Königsfeld bis Kreuzung am Harbach. Eine Verpflegungszone befindet sich in Königsfeld.
Die 10,5 Kilometer lange Laufstrecke geht über drei Runden über die Rheinpromenade und die Innenstadt der Stadt Remagen über Pintgasse, Neipengasse, Marktplatz, Markstraße, Postgasse zurück über die Rheinpromenade. Zielankunft ist wie jedes Jahr an der Remagener Rheinhalle. Die Siegerehrung wird im Foyer ab etwa 15 Uhr erfolgen. Das große Läuferfeld wird in Remagen gegen 12 Uhr erwartet.
Rund 480 Einzelstarter und 20 Staffeln (ein Schwimmer, ein Radfahrer, ein Läufer) werden erwartet. Bei den Staffeln gibt es auch eine Staffel der Rheinmeile aktiv mit den Teilnehmern Wassong/Georgi/Weiland. Bürgermeister Herbert Georgi wird die Radstrecke unter die Räder nehmen.
Aus dem Kreis Ahrweiler werden Udo Werner vom TuS Ahrweiler, Kristina Reinhard vom TuS Ahrweiler, Thorsten Kath vom LT SV Westum und Christoph Schmitz vom Kinderhof Remagen starten.
Der älteste Teilnehmer ist Mietek Tokarski vom TCEC Mainz, Jahrgang 1951, und die älteste Teilnehmerin Heike Popp vom Tria Wetterau, Jahrgang 1958. Die jüngste Teilnehmerin ist Delphine Halberstadt vom TSV Amicitia Viernheim, Jahrgang 1995, und der jüngste Teilnehmer Maurice Wiegelmann vom VfL Bad Arolsen.
„Wir freuen uns besonders, dass der Sport auch von älteren Jahrgängen betrieben wird. Letztlich zählt, das Ziel zu erreichen“, so Braun. Bleibt den Veranstaltern und Sportlern nur noch, auf gutes Wetter zu hoffen.
