Allgemeine Berichte | 31.01.2016

Der Eifelverein Sinzig wanderte von Brühl bis Heimerzheim

Vorbei an Seen und Gewässern

Der „Wilde Mann“ am Sechs-Wege-Stern erregte viel Aufmerksamkeit. privat

Sinzig. Der Karl-Kaufmann-Weg ist ein Fernwanderweg des Eifelvereins und durchquert die Eifel von Brühl bis Trier auf einer Länge von insgesamt 199 Kilometern. Der Eifelverein Sinzig hat in diesem Jahr zwei Etappen dieses Weges im Programm. Auf der ersten Teilstrecke von Brühl nach Heimerzheim - nicht zu verwechseln mit Heimersheim - begleitete Wanderführer Richard Volk die 17 Wanderinnen und Wanderer. Mit der Bahn reisten die Eifelfreunde von Sinzig nach Brühl.

In Brühl wartete gleich der erste Höhepunkt auf die Gruppe: Bereits vom Bahnhof aus hat man einen direkten Blick über eine Sichtachse zum Schloss Augustusburg. Der Wanderführer erläuterte den Mitwanderern sehr sachkundig die Geschichte des Schlosses und nannte wichtige Fakten, Daten und Persönlichkeiten. Bewundert wurden auch der Schlosspark und der Barockgarten. Dann ging es durch Brühl nach Westen auf das Hochplateau der Ville, wo eine interessante alte preußische Wegmarkierung und der Brühler Wasserturm passiert wurden. Das Gebiet der Ville ist reich an Seen, die aber keine natürlichen Gewässer sind, sondern durch den einstigen Braunkohletagebau entstanden sind. Nach seiner Ausbeutung wurde das gesamte Gebiet aufgeforstet und renaturiert. Am Pingsdorfer See gönnte sich die Gruppe eine kurze Rast, um dann am Villenhofer Maar - das auch kein echtes Maar ist - vorbei zu wandern. Am Sechs-Wege-Stern vor einer Hütte saßen die Eifelfreunde schließlich zu einer ausgiebigen Rast zusammen. Der „Wilde Mann“ dort, eine riesige Skulptur, erregte viel Aufmerksamkeit. Ein Stück des Weges führte auch durch Feld und Flur mit einem herrlichen Weitblick in die Eifellandschaft. Bei Metternich wurde noch einmal Pause gemacht, bald darauf ging es an der Wasserburg Kriegshoven und am Swistbach vorbei direkt auf Heimerzheim zu, wo sich eine gesellige Einkehr anschloss. Viel Lob erntete Wanderführer Richard Volk für die sichere Führung und die interessanten Erläuterungen. Auch das Wetter spielte mit: Obwohl der Morgen mit Glatteis angefangen hatte, wurde es im Tagesverlauf noch recht mild, sodass die abwechslungsreiche Tour sich auch vom Wetter her angenehm gestaltete.

Der „Wilde Mann“ am Sechs-Wege-Stern erregte viel Aufmerksamkeit. Foto: privat

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