Eifelverein Sinzig
Wanderung ins Siebengebirge
Schöner Altweibersommertag
Sinzig. Bei tollem Altweibersommerwetter trafen sich 18 Wanderfreunde des Eifelvereins Sinzig zu einer schönen Wanderung unter der Führung von Christa Arenz ins südliche Siebengebirge. Mit der Rheinfähre ging es nach Linz, dann über Kasbach nach Bruchhausen, wo der Kirche der Gnadenmutter, dem Ziel vieler Wallfahrten aus der Umgebung, ein kurzer Besuch abgestattet wurde. In der Laurentiushütte mit ihrem grandiosen Blick über die Eifel wurde zum Mittag gerastet. Durch den sich langsam färbenden Herbstwald ging es stets leicht bergauf bis zum Bildstock „Auge Gottes“, so genannt nach der Malerei auf dem vorderen Giebel (gelbes Dreieck mit einem Auge in der Mitte ). Dies könnte als ein Symbol der Heiligen Dreifaltigkeit auf einen sehr alten Bildstock hindeuten, die oft auf heidnischen Kultstätten errichtet wurden.
Nicht weit hinter dem „Auge Gottes“ verläuft eine uralte Grenze, jetzt zwischen Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, die seit alten Zeiten als Rheinbreitbacher Graben bezeichnet wird. Nördlich von diesem Graben beginnt geologisch das Siebengebirge, welches aus über 40 Erhebungen besteht. Am bekanntesten sind natürlich die sieben höchsten markantesten Gipfel.
Der Leyberg, der jetzt angesteuert wurde, ist ein kleiner Gipfel mit 358,9 Meter Höhe .Zum Vergleich: Der Drachenfels ist 320,6 Meter hoch und schwierig zu besteigen. Doch die großartige Aussicht bis in die Kölner Bucht entschädigt für alle Mühen. Der Abstieg nach Bad Honnef war toll, ebenso der Kuchen im Café.
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