ATTAC Regionalgruppe Ahrweiler
„Wege in eine humane Drogenpolitik“
„Wie kann eine humane Drogenpolitik in Deutschland aussehen? Welche Änderungen sind möglich und nötig?“
Sinzig. Unter der Schirmherrschaft der ATTAC Regionalgruppe Ahrweiler fand im Haus der offenen Tür, Sinzig, eine gut besuchte Veranstaltung mit anschließender, lebhafter Diskussion zum Thema „Wege in eine humane Drogenpolitik“ statt. Die Ausgangsfrage lautete: „Wie kann eine humane Drogenpolitik in Deutschland aussehen? Welche Änderungen sind möglich und nötig?“ Anhand zahlreicher Statistiken und Fakten haben die Referenten nachgewiesen, dass Repressionen nicht die richtigen Antworten auf die Suchtproblematiken unserer Zeit sind. Es wurde hervorgehoben, dass Problemschwerpunkte im Umgang mit Drogen vor allem im Arbeitsleben und Schulalltag vorhanden sind und dass durch einen übermäßigen Drogenkonsum auch ein erheblicher volkswirtschaftlicher Schaden entsteht. Das Thema „stoffungebundene Abhängigkeiten“, die gesellschaftlich immer noch unterschätzt werden, wie z.B. Spielsucht und Internetabhängigkeit, wurden ebenfalls erörtert. Referenten waren Nicole Molzberger (ehemals Müller- Orth), MdL, Sprecherin für Verbraucherschutz und Suchtpolitik der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Wolfgang Huste, drogenpolitischer Sprecher der Bundesarbeitsgemeinschaft „Linke Drogenpolitik in Rheinland-Pfalz“ und Mitglied im Stadtrat Bad Neuenahr für DIE LINKE und Andreas Vivarelli, Sprecher der „AG Drogen und Suchtpolitik Piratenpartei Deutschland“, der für einen selbstverantwortlichen und mündigen Umgang mit psychotrophen (bewusstseinsverändernden) Substanzen eintritt. Moderatorin der Veranstaltung war Marion Morassi, medienverantwortliche Sprecherin von ATTAC Ahrweiler.
Pressemitteilung
Attac Ahrweiler
