Zahnarztbesuch der Kindergartenkinder aus Bad Bodendorf
Wielange putzt manseineZähne?
Bad Bodendorf. Nach dem erfolgreichen und interessanten Informationsabend zum Thema Milchzahn von Dr. Richard Loy, war es nun endlich so weit: Die Kinder aus den ersten Gruppen der Kindertagesstätte „Max & Moritz“ aus Bad Bodendorf machten sich auf den Weg zu der Zahnarztpraxis. Als Erstes waren die Schmetterlingskinder in Begleitung ihrer Erzieher dran. Die Aufregung war sichtbar groß bei den Kindern, doch diese legte sich schnell, nachdem Dr. Loy alle recht herzlich und freundlich begrüßt hatte. Zusammen mit seinem Maskottchen „ Dr. Luki“ ging es für alle in einem Behandlungsraum, wo den Kindern in einem Frage-Antwort-Spiel erklärt wurde, wieso die Zahnpflege so wichtig ist. Vor allem sollte diese stets nach dem Frühstück und Abendessen stattfinden. Wie viele Zähne muss man eigentlich putzen? Um diese Frage zu beantworten, legte sich eines der Mädels mutig auf den Behandlungsstuhl und dann wurde erst einmal gezählt: 20 Milchzähne hat jedes Kind: Da kamen die Kleinen kaum noch aus dem Staunen heraus. Und wie man diese vielen Zähne richtig putzt, wurde dann anhand von einem Zahngebiss gezeigt: nämlich immer zuerst die Kauflächen, dann die Außen - und dann die Innenfläche. Tja, und wie lange putzt man eigentlich? Drei Minuten sollten es sein: Wie lange drei Minuten sein können, haben dann alle, inklusive Dr. Richard Loy, erfahren müssen. Mit Einmalzahnbürsten wurde geputzt, geputzt und nochmals geputzt. Nachdem die Zähne nun sauber waren, zeigte der Zahnarzt den Kindern seine „Zauberwerkzeuge.“ Einen Bohrer mit Wasser, um dreckige Zähne reinigen zu können. Einen Bohrer, aus dem Luft kommt, um die Zähne zu trocknen. Einen Kitzel Bohrer, auch als elektrische Zahnbüste bezeichnet, welcher schwere Flecken, nämlich Karies´, vom Zahn entfernen kann. Einen Bohrer, welcher den Speichel im Mund entfernt. Um den Kindern zu zeigen, wie der Kitzel Bohrer Karies entfernt, wurde ein Zahngebiss aus Gips geholt, wo jeder einmal versuchen durfte, die hässlichen Flecken (Kariesdarstellung) zu entfernen. Und selbst Erwachsene stellten fest, dass es gar nicht so leicht ist, mit diesem Bohrer umzugehen. Leider ging die Zeit viel zu schnell rum, doch wird dieser tolle, lustige und spannende Vormittag noch lange in Erinnerung bleiben. Zur Belohnung gab es für die Kinder auch noch eine Urkunde. Auch den anderen Gruppen hat der Ausflug viel Spaß gemacht.
