Regionsmeisterschaft in Bad Ems
16 Mal Gold für die LG Rhein-Wied
Region. Seit der Verbandsreform mit der Zusammenlegung der Leichtathletik-Verbände Rheinland und Rheinhessen hat der Wettkampfkalender neue Entscheidungen erhalten. Die Regionsmeisterschaften zählen dazu. Die Athleten der LG Rhein-Wied nehmen an der Meisterschaft der Region Koblenz teil, zu der am Wochenende alle Altersklassen von der U16 bis zu den Aktiven in Bad Ems zusammenkamen. Mit über 40 erbrachten Leistungen stellten die Rhein-Wieder das eifrigste Personal. 16 Gold-, 13 Silber und 5 Bronzemedaillen standen nur 8 Platzierungen neben dem Podest gegenüber – diese Quote ist gemeinsam mit rund 20 persönlichen Bestleistungen bemerkenswert.
Bei den Männern nahmen beide Starter zwei Plaketten mit: Finn Justus Dörrenberg für seine Siege jeweils mit Hausrekord über 100 (11,72 Sekunden) und 200 Meter (23,50) und Paul Jacobi als Weitsprungmeister (6,04 Meter) sowie 200-Meter-Zweiter (24,66 Sekunden). Susanne Paprotta belegte als einzige gemeldete Frau der LG Platz zwei auf der Stadionrunde (1:08,24 Minute). In der weiblichen Jugend U20 zeigte Celina Medinger ihre Überlegenheit. Sowohl den 100-Meter-Sprint (12,85 Sekunden) als auch den Weitsprung (5,63 Meter, persönliche Bestleistung) und den Speerwurf (34,68 Meter) gewann sie.
Der U18-Nachwuchs war zahlenmäßig und qualitativ das Maß der Dinge. Die Vielstarter Noah Seibel und Samuel Plenert Fabing landeten in jeder Entscheidung, an der sie teilnahmen, unter den Top-Drei. Plenert Fabing gewann über 200 Meter (24,48 Sekunden, persönliche Bestleistung) und im Diskuswurf (33,84 Meter, persönliche Bestleistung) hinzu kamen dreimal Silber (Weitsprung mit 6,16 Metern, Kugelstoß mit 10,89 Metern und Speerwurf mit 42,48 Metern, persönliche Bestleistung). Seibel war der Beste mit der Fünf-Kilogramm-Kugel (12,59 Meter, persönliche Bestleistung) und dem 700-Gramm-Speer (43,88 Sekunden, persönliche Bestleistung). Im Diskuswurf (33,20 Meter, persönliche Bestleistung) als Zweiter und Weitsprung (5,99 Meter) als Dritter reihte er sich jeweils hinter seinem Rhein-Wied-Kollegen Plenert Fabing ein. Gold Nummer fünf im männlichen U18-Nachwuchs steuerte Maro Tamke mit seinen 54,72 Sekunden (persönliche Bestleistung) über 400 Meter bei. Jona Carstens ließ es sich ebenfalls nicht nehmen, eine Bestleistung aufzustellen (25,80 Sekunden über 200 Meter, Platz drei).
Zu den Höhepunkten des Tages zählte der gut besetzte Weitsprung der weiblichen U18. Hier rief Lotta Meuter eine konstant starke Serie mit fünf Sprüngen zwischen 5,33 und 5,40 Metern ab. Die Goldmedaille war der verdiente Lohn. Ansonsten gab’s in den Wurfdisziplinen reichlich Edelmetall. Amelie Schmitt wurde im Kugelstoß Regionsmeisterin (12,35 Meter) und im Diskuswurf Zweite (32,36 Meter). Im Speerwurf stand Michelle Kopietz nach ihrem Hausrekord von 32,35 Metern auf dem Podium neben der drittplatzierten Fine Schellinger (30,31). Dreifach an der Spitze absolvierten – alle mit persönlicher Bestleistung - Finley Stricker (38,43 Sekunden = DM Norm), Elias Uffmann (41,26) und Konstantin Retzlaf (44,49) den 300-Meter-Lauf der M15. Retzlaff schaffte im Ballwurf mit 41,50 Metern und Position zwei ein weiteres Mal sein bislang bestes Wettkampfergebnis. Bei den gleichaltrigen Mädchen befand sich die 300-Meter-Strecke mit Michelle Kopietz (43,03 Sekunden) vor Lara Klingbeil (50,08 Sekunden), die auch über 100 Meter Rang zwei belegte (14,81 Sekunde), ebenfalls in Rhein-Wieder Hand. Clara Sophie Keller komplettierte mit Ballwurf-Silber (38,50 Meter, persönliche Bestleistung) und Hochsprung-Bronze (1,29 Meter) das gute Abschneiden im Silberaustadion.
Im thüringischen Saalfeld stieß Sven Henniger die sechs Kilogramm schwere Kugel (gleich zweimal) 12,88 Meter weit und damit zum Klassensieg in der Altersklasse M50.
