Lokalsport | 06.10.2025

SV 1936 Niederwerth e. V.

50 Jahre im Einsatz - 150 Spiele

Der Verein ist stolz, derart engagierte Jungs in seinen Reihen zu haben und freut sich auf ihre weiteren Einsätze. Foto: SV 1936 Niederwerth

Niederwerth. 50 Jahre im Einsatz und rund 150 geleitete Spiele: Auf diese stolze Bilanz können die Schiedsrichter von der Rheininsel Niederwerth zurückblicken. In der Saison 2024-25 waren sie zusammengerechnet mehr als 150 Mal auf den Fußballplätzen im Rheinland im Einsatz und können zusammengerechnet auf mehr als 50 Jahre Schiedsrichter-Tätigkeit zurückblicken. Das sind Manfred Mies, Kim Stoepel sowie die Nachwuchs-Talente Juan Leyendecker, Jan Disson, Jan Tiedemann, Aaron Ebert und Fabian Ganser.

Manfred Mies ist mit über 40 Einsatz-Jahren ein Schiedsrichter-Urgestein und wurde schon vor längerer Zeit vom Fußballverband Rheinland zum Ehren-Schiedsrichter ernannt. Er ist nicht nur als Schiedsrichter, sondern auch als Schiedsrichter-Beobachter im Einsatz und gibt seine jahrzehntelange Erfahrung gerne an jüngere Kollegen weiter.

„Zweitjüngster“ im Bunde ist Kim Stoepel, der ebenfalls seit Jahren dem SV Niederwerth die Treue hält und bis zum Sommer sogar zusätzlich noch die dritte Mannschaft des SV Niederwerth trainierte.

Besonders erfreut ist der Verein über seine Nachwuchstalente, die alle in der gemeinsamen Jugendspielgemeinschaft mit dem FC Urbar „nebenher“ noch Fußball spielen. Dabei hat sich das Ausbildungskonzept des SV Niederwerth mehr als bewährt: Die Jung-Schiedsrichter wurden nicht unvermittelt zur Schiedsrichter-Prüfung beim Fußballverband angemeldet, sondern haben zunächst bei D- und C-Jugend-Spielen ohne offiziellen Schiedsrichter monatelang geübt. Nachdem sie sich auch von dem ein- oder anderen für Schiedsrichter weniger angenehmen Spiel nicht „abschrecken“ ließen, stand der offiziellen Karriere nichts mehr im Wege. Die hervorragende Ausbildung auf der Insel hat sich bei vielen anderen Vereinen herumgesprochen, die die fünf Jungs auch schon vor dem Abschluss ihrer Prüfung für ihre Spiele immer wieder angefordert haben. Und so pfeifen die Nachwuchstalente nun auch offiziell nicht für den SV Niederwerth, sondern für befreundete Vereine aus dem Westerwald und von der Mosel. Aber auch nach Abschluss der Prüfung begleitet der SV Niederwerth die Jungs weiterhin zu möglichst vielen Spielen. Der Verein ist stolz, derart engagierte Jungs in seinen Reihen zu haben und freut sich auf ihre weiteren Einsätze.

Der Verein ist stolz, derart engagierte Jungs in seinen Reihen zu haben und freut sich auf ihre weiteren Einsätze. Foto: SV 1936 Niederwerth

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