Lokalsport | 07.06.2017, 12:07 Uhr

KreisSportBund Rhein-Sieg lobte Sportabzeichen-Wettbewerb aus

8.213 Mal überdurchschnittliche Fitness

Landrat Sebastian Schuster (ganz links außen) und Wolfgang Müller, Präsident des KreisSportBundes (ganz rechts außen), mit den „Sportabzeichen-Rekordlern“ und weiteren Ehrengästen. Ulli Grünewald
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Rhein-Sieg-Kreis. Laufen, Werfen, Springen, Schwimmen – wer das Deutsche Sportabzeichen meistern will, muss Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination unter Beweis stellen. Damit sich möglichst viele Menschen dieser sportlichen Herausforderung stellen, hat der KreisSportBund Rhein-Sieg auch im vergangenen Jahr wieder den Sportabzeichen-Wettbewerb ausgelobt. Die stolze Bilanz: 8.213 Sportlerinnen und Sportler haben im Rhein-Sieg-Kreis den Fitness-Orden errungen. Auf das Konto der Kinder und Jugendlichen gingen dabei 6.886 Fitness-Nachweise. Landrat Sebastian Schuster, Kreissportamtsleiter Rainer Land, Thomas Wallau, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Hennef, Wolfgang Müller, Präsident des KreisSportBundes, und Peter Schaffrath, Regionaldirektor der Kreissparkasse Köln, würdigten in der Meys-Fabrik in Hennef gemeinsam die erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler. „Ob Jung oder Alt, ob ‚Wiederholungstäter‘ oder ‚Neuling‘ – wem es gelingt, seine Sportabzeichen-Prüfkarte erfolgreich zu füllen, ist zweifellos ein Gewinner“, lobte Landrat Sebastian Schuster. „Ich freue mich sehr, dass das 2016 fast 1.000 Sportlerinnen und Sportler mehr geschafft haben als im Vorjahr, denn das Sportabzeichen ist Breitensport und damit sportliche Basis pur“.

Die Liste der „Sportabzeichen-Rekordler“ konnte sich sehen lassen. Zehn Sportlerinnen und Sportler haben 2016 schon zum 25. Mal den persönlichen Fitness-Check bestanden. Dreizehn „Wiederholungstäter“ absolvierten zum 30. Mal das Sportabzeichen, zwölf bereits zum 35. Mal. Vierzehn Sportbegeisterte ließen sich zum 40. Mal die Fitness attestieren; sechs „Rekordler“ haben sogar bereits zum 45. Mal das Sportabzeichen errungen.

Übrigens: Mit stolzen 91 Jahren war Dr. Jürgen Gutmann aus Niederkassel der älteste Teilnehmer, er legte schon zum 38. Mal das Deutsche Sportabzeichen ab.

Neben den Einzelsportlerinnen und –sportlern haben sich natürlich auch die Gemeinde- und Stadtsportverbände wieder im Wettbewerb miteinander gemessen und versucht, so viele Sportabzeichen wie möglich zu sammeln. Das Verhältnis von abgelegten Sportabzeichen zur Anzahl der Einwohnerinnen und Einwohner entscheidet dann darüber, wer sich einen Platz auf dem Siegertreppchen sichern kann. Die Plätze eins bis drei gingen hier an den Stadtsportbund Königswinter, den Sportverband Bad Honnef und den Gemeindesportverband Neunkirchen-Seelscheid.

Landrat Sebastian Schuster (ganz links außen) und Wolfgang Müller, Präsident des KreisSportBundes (ganz rechts außen), mit den „Sportabzeichen-Rekordlern“ und weiteren Ehrengästen. Foto: Ulli Grünewald

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