Unkeler Kanuten beschließen das Paddeljahr
Abpaddeln auf dem Rhein
Unkel. Die Mitglieder des Kanu-Clubs in Unkel beendeten die offizielle Paddelsaison mit dem traditionellen Abpaddeln auf dem Rhein. KCU-Chef Bernd Richarz und Kassierer Uli Lister hatten zu einer 25 Kilometer langen Tour von Unkel bis hinter Bonn nach Mondorf eingeladen und rund 30 Kanuten folgten ihrem Ruf. Dies wurde sicherlich auch gefördert von den Wettervoraussagen, denn nichts Geringeres als ein toller Sommertag im Herbst mit blauem Himmel, Sonne satt, wenig Wind und Temperaturen bis fast 23 Grad waren angesagt worden. Und so meinte es der Himmel einmal wieder gut mit dem Kanu-Club Unkel und die Tour wurde für alle jungen und älteren Teilnehmer zu einem großen Vergnügen.
Entspannt starteten die Kanuten ihre Tour nach dem Wegbringen von Autos und Anhängern nach Mondorf kurz vor Mittag am Kanu-Heim in Unkel. In der ufernahen Vorbeifahrt genossen sie den Blick vom Wasser auf die Promenade und die schmucken Häuser der Kultur- und Rotweinstadt, um dann auf Höhe von Rheinbreitbach die Flussseite zu wechseln. Die Insel Nonnenwerth wurde so mit Blick auf den Rolandsbogen nah am Ufer von Rolandseck passiert.
Danach öffnete sich das Flusstal mit herrlichem Blick auf den Drachenfels und die bereits bunt verfärbten Weinberge von Rhöndorf. Auf Höhe von Königswinter vernahmen die Unkeler viele Stimmen vom Ufer her, denn das schöne Wetter lockte sehr viele Spaziergänger und Radfahrer an den Fluss. Aber auch auf dem Fluss blieben die Kanuten nicht allein. Andere Wassersportler mit Sportbooten, Jet-Skies und Ruderbooten hatte es ebenfalls auf das Wasser gezogen und selbst ein Segelboot kreuzte auf dem Rhein. Hinzukamen natürlich die Schiffe der weißen Flotte, von denen viele Ausflügler den Kanuten zuwinkten.
In Oberkassel legten die Unkeler Kanuten am Strand des Wassersportvereins an, was früher ähnlich wie in Unkel einmal zum Gelände eines Flussschwimmbades gehörte. Die Kanuten stärkten sich mit Obst, Broten und Getränken, um dann weiter den Rhein abwärts zu paddeln. Die Kanuten passierten den Bonner Bogen mit seinem Grand Hotel und fuhren nach der Südbrücke auf die Beueler Seite. Von dort konnten sie die Bonner Skyline betrachten. Nachdem sie dann auch die Nordbrücke hinter sich gelassen hatten, kam bei manchem langsam Wehmut auf, dass diese wunderbare Rheintour schon bald ihr Ende finden sollte. Nach insgesamt rund dreieinhalb Stunden war der Mondorfer Fähranleger erreicht, wo die Boote auf die bereitstehenden Anhänger verstaut wurden. Dann fuhr die Gruppe zurück ins heimische Unkel.
Krönender Abschluss im Kanuheim
Ihren krönenden Abschluss fand das tolle KCU-Abpaddeln aber erst nach der Rückkehr nach Unkel, wo im Kanuheim Eintopf, Würstchen und auch viele Kuchen auf die muntere Schar warteten. Ein herrlicher Tag, der bei schon tief stehender Sonne auf der Terrasse am Rhein ausklingen konnte.
Die Kanuten setzen ihr diesjähriges Vereinsprogramm am Sonntag, 29. Oktober, mit der Herbstwanderung und am Samstag, 11. November mit dem traditionellen Uhlesessen fort. Weitere Informationen zum Verein und seine Aktivitäten finden sich unter: www.kc-unkel.de.
Bei bestem Wetter wurde die Zeit auf dem Wasser genossen.
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