Lokalsport | 11.04.2016

SV Eintracht Mendig - Abteilung Tischtennis

Abstieg und Bronzemedaille

Starke Leistung von Max Seul. Schreiber

Mendig. Aus beruflichen, organisatorischen und privaten Gründen war es der Eintracht in der 1. Rheinlandliga nicht möglich, mit einer vollständigen Mannschaft beim VfL Kirchen aufzulaufen (vier statt sechs Spieler). Da die Mendiger schon lange den Abstiegsplatz gebucht hatten, war das Ergebnis sportlich bedeutungslos. Unter diesen Umständen ging es nur noch darum, sich mit Würde und Anstand aus dieser Spielklasse zu verabschieden. Bei den Doppeln kamen Patrick Assenmacher/Dr. Claus Court dicht an einen Punktgewinn heran und hatten erst im Entscheidungssatz das Nachsehen. Dr. Claus Court zeigte noch mal großen Sport und musste sich erst im fünften Satz geschlagen geben. Besser schnitt Patrick Assenmacher ab, der mit einem 3:1-Sieg an diesem Abend den einzigen Punkt für die Mendiger holte.

Mit dieser Mannschaftsaufstellung stand das Team von vornherein auf verlorenem Posten und kann nun nach einer insgesamt unbefriedigenden Leistung diese Meisterschaftssaison zu den Akten legen.

Reserve verabschiedete sich

Das Heimrecht nutzte Mendigs Reserve in der 1. Bezirksliga gegen die SG Sinzig/Ehlingen II nichts.

Bei den Doppeln setzte sich Dieter Uenzen/Max Seul durch, wobei Mirko Heuft/Niklas Kohlhaas gegen das Füllmann-Duo erst nach dem fünften Satz (9:11) die Niederlage hinnehmen mussten. Seine momentan gute Form bewies Max Seul, der seine beiden Einzel im Mittleren Paarkreuz gewinnen konnte. Einen weiteren Einzelsieg verbuchte Jiraphat Bunsong. Diesem nahe kamen auch Mirko Heuft und Dieter Uenzen, die sich erst im Entscheidungssatz geschlagen geben mussten. Am Ende kam eine 4:9-Niederlage ins Wettkampfprotokoll. Zu Ende ist für die Zweite nun auch die Rückrunde, in der das selbst gesteckte Ziel, der Klassenerhalt, leider nicht erreicht wurde.

Good-bye Bezirksliga

Gleich zweimal musste Mendigs 3. Herrenmannschaft in der 2. Bezirksliga auflaufen, um die Meisterschaftssaison 2015/16 zum Abschluss zu bringen. Erst kam der SV Hatzenport-Löf nach Mendig, dem ein großer Kampf geliefert wurde. Die Eröffnungsdoppel allerdings brachten keinen Punkt, wobei Andreas Weingart/Philipp Büchel denkbar knapp erst im Fünften mit 11:13 unterlagen. Dass die Vulkanstädter durch aus mithalten können, demonstrierten sie bei den Einzeln, die eine ausgeglichene Bilanz aufwiesen (6:6). Hervor taten sich dabei Martin Geilen (2), Andreas Weingart (2), Nils Rhein (1) und Philipp Büchel (1). Die 6:9-Niederlage war nicht nötig, der Spielverlauf aber zeigte das Potenzial, über das die Mannschaft verfügt.

Weniger gut lief es dann im letzten Spiel der Saison beim Lokalrivalen TTG Kottenheim/Bell II, obwohl diesmal das Doppel Luca Briesch/Stefan Hilger zum Punktgewinn kam. Bei den Einzeln punkteten Martin Geilen, Stefan Hilger und Luca Briesch je einmal. Damit ging die Partie mit 9:4 an die Gastgeber. Auch für Mendig III endete die Saison mit dem Abstieg, denn mit drei Punkten aus 18 Spielen wäre ein Verbleib in dieser Spielklasse auch nicht verdient.

Bronzemedaille als Lohn

Mit Erfolg stemmte sich die Kreisklassemannschaft gegen den allgemeinen Trend der TT-Abteilung. Es gelang der 4. Herrenmannschaft nicht nur, die Spielklasse (3. KK) zu halten, sondern es konnte sogar ein Platz auf dem Treppchen geschafft werden. Die Bronzemedaille wurde im letzten Spiel der Meisterschaft mit einem 8:2-Erfolg über den SV Eintracht Eich III veredelt. Bereits beide Doppel holten sich die Mendiger. Auch bei den Einzeln punkteten alle Spieler: je doppelt Albert Munk und Martin Wranik, einmal Hans Roth und Michael Schreiber. Auch wenn im Verlauf der Meisterschaft einige Punkte unnötigerweise liegen gelassen wurden, so kann das Team doch mit der Saisonleistung insgesamt zufrieden sein. Schließlich hatte man den Meister DJK Mayen II in beiden Begegnungen mit 8:4 und 8:3 klar beherrscht.

Training

Trainingszeiten und weitere Informationen über die TT-Abteilung können auf der Homepage unter www.svemendig-tischtennis.de eingesehen werden.

Starke Leistung von Max Seul. Foto: Schreiber

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