Lokalsport | 10.04.2017

Laufgemeinschaft Laacher See sammelte viele tolle Eindrücke beim Deutsche Post Marathon in Bonn

Acht auf einen Streich – Premiere für Halbmarathonstarter

Ein Teil der LG`ler mit Medaillen und Veranstaltungsshirt. privat

Mayen. „Oh je, es wird doch wohl nicht während dem Lauf regnen“, sorgte sich Heike Born, als sie am 2. April in Bonn aus dem Zug stieg. Über dem Kottenforst hingen dunkle schwarze Wolken. Am Treffpunkt angekommen und damit auch der Startort für die Wettbewerbe der Deutschen Post waren die Wolken wie weggeblasen. Strahlend blauer Himmel und Sonnenschein pur, das Lauffest in Gelb konnte beginnen. Die Teilnehmer der LG Laacher See hatten sich für kurz nach acht Uhr verabredet. Der Eine oder Andere lief sich noch warm, andere mussten vor Aufregung ständig die TOI-Häuschen aufsuchen. Nachdem nun das legendäre Fotoshooting abgeschlossen war, löste sich die Menge auf und die LG’ler stellten sich in ihren Startblöcken auf.

Die Schnellen standen natürlich ziemlich vorne. Bis alle Läufer und Walker auf der Strecke waren, vergingen fast 45 Minuten. Für acht LG’ler bedeutete die Teilnahme Halbmarathon-Premiere. Wochenlang hatten sie sich auf diesen Tag vorbereitet. Heute durfte nichts schief gehen, alle „Neulinge“ hatten erfahrene Läufer der LG Laacher See an ihrer Seite. Dass sie alles richtig gemacht haben, zeigten die tollen Ergebnisse, die sich in Einzelnen wie folgt darstellten: Henning Dippel (M 45, 2:06:36 Std.); Jörg Steffes (M 40, 2:07:41 Std.); Corinna Otto (W 35, 2:06:51 Std.); Brigitte Keiper (W 45, 2:07:08 Std); Manuela Kahl (W 35, 2:13:22 Std.); Birgit Hansen (W 40, 2:15:03 Std.); Silvia Wulf-Schäfer (W 45, 2:18:12 Std.) Ihren ersten Halbmarathon im Walking bestritt Jutta Handwerker (2:46:16 Std.).

Sie wurde von Routinier Frank Monschauer (2:47:31 Std.) begleitet. Doch auf der Zielgeraden hatte Jutta noch Körner und konnte einen Zahn zulegen. Frank war nicht sauer, im Gegenteil, er freute sich riesig für sein Küken. Für beide bedeutete dieses Ergebnis persönliche Bestzeit. Als Belohnung gab es einen riesigen Eisbecher. Die weiteren Ergebnisse der LG konnten sich auch sehen lassen. Diese waren: Jens Lichtenberg (M 45, 1:30:50 Std.;); Axel Schäfer (M 45, 1:32:31 Std.); Markus Kalenborn (M 50, 1:35:02 Std.); Heike Born (W 50, 1:44:12 Std.); Jörg Spurzem (M 55, 1;47:04 Std.); Arno Windheuser (M 35, 1:47:13 Std.); Daniel Breslauer (M 45, 1:48:49 Std.); Udo Wild (M 45, 1:51:02 Std.); Egon Göhring (M 55, 1:54:00 Std.); Karin Breslauer (W 45, 1:54:01 Std.); Saskia Alflen (WHK 1:55:51 Std.); Stefan Völlmeke (M 50, 1:56:50 Std.); Uli Rings (M 45, 1:58:25 Std.); Fred Wehren (M 55, 1:59:09 Std.); Klaus-Dieter Müller (M 45, 2:00:21 Std.); Bernd Schöning (M 55, 2:04:46 Std.); Klaus Jahnz (M 65, 2:09:22 Std.); Constanze Pleinen (W 50, 2:10:38 Std.); Heike Court (W 50, 2:11:12 Std.); Henry Werner (M 55, 2:12:37 Std.); Michael Elzer (M 50, 2:13:25 Std.); Rudi Nick (M 45, 2:15:02 Std.); Sandra Nick (W 40, 2:15:03 Std.); Bärbel Monschauer (W 65, 2:18:12 Std.); Christine Bayer (W 55, 2:23:13 Std.); Michael Becker (M 35, 2:44:16 Std.) Harald Justen war als einziger der LG Laacher See auf der Marathonstrecke unterwegs. Auch er ist ein „alter Hase“ im Laufgeschäft. Souverän spulte er die Kilometer ab und lief nach 4:04:26 Std. über Ziellinie.

Lautstarke Unterstützung motivierte zusätzlich

Die Stimmung während des ganzen Events war wie gewohnt gigantisch. Schon im Startbereich wurden die Sportler bei rhythmischer Musik auf ein schönes Sporterlebnis eingestimmt. Der Rundkurs führte über die Kennedybrücke in den Stadtteil Beuel, wo es dann bei km Acht wieder zurück nach Bonn ging. Von dort wurden die Läufer ans Rheinufer zur Ludwig-Erhard Allee geleitet. Nach der Wende ging es zurück, am Posttower und der Deutschen Welle vorbei in Richtung Innenstadt auf den Marktplatz, wo sich der Zieleinlauf auf dem gelben Teppich befand. Die Schlachtenbummler der LG standen an vielen markanten Punkten und feuerten ihre Vereinskollegen ziemlich lautstark an. Kalle Schuster hat eigens für solche Aktionen einen Schellenbaum gebastelt. Dieses ohrenbetäubende Geräusch mit den Kuhglocken aus Meransen hörte man schon von Weitem. Somit war für gute Stimmung an der Strecke bestens gesorgt und die Sportler freuten sich sehr über diese neue Art des Anfeuerns.

Ein Teil der LG`ler mit Medaillen und Veranstaltungsshirt. Foto: privat

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