SC Niederzissen - Abteilung Tischtennis -
Am Schluss gings „um die Wurst“
Tischtennis-Mannschaft schlägt SV Hatzenport-Löf 9:3
Niederzissen. Nach der letztwöchigen 2:9-Abfuhr gegen den Tabellenzweiten der Liga, TTC Karla, war gegen den SV Hatzenport-Löf Wiedergutmachung angesagt. Zudem ging es um wichtige Punkte, um nach dem Aufstieg in diese Spielklasse und zeitweisem Blinken der „roten Laterne“ in der Ferne, den mittlerweile hart erarbeiteten Platz in der Tabellenmitte weiter zu stabilisieren. Der knappe 9:7-Erfolg aus der Hinrunde sollte eine kleine Warnung sein - und entsprechend zäh ging es in die Partie.
Das Zissener Einserdoppel Friedrich/Ockenfels startete gleich mit Satzverlust gegen Meidt/Götze und konnten erst im vierten Satz mit mühsamem 11:9 den ersten Punkt verbuchen. Doppel zwei mit Haselbauer/Didinger fanden keine Lösung gegen den sicheren Angriff der Löfer Langen/Breidling, was durch ein klares 0:3 in den Sätzen seine Bestätigung fand. Ebenfalls schwerer als gedacht taten sich Vendel/Kowall gegen das mit Noppen- bzw. Antitop-Belag agierende Löfer Dreierdoppel Sackenheim/Pies, brachten das Match trotz 4:11 im zweiten Satz schließlich mit 3:1 unter Dach und Fach.
Dann ging es in die Einzel. Respektlos wie im Doppel zeigte sich der Löfer Bastian Breidling gegen Zissens Nr. 1, Sascha Haselbauer, der ihm trotz harter Gegenwehr mit -7/-9/-10 bereits nach drei Sätzen gratulieren musste. Doch dann ging mit dem nicht unbedingt erwarteten Sieg von Dominik Friedrich gegen die Löfer Nr. 1, Jens Langen, in vier knappen Sätzen (-8/9/9/9) ein Ruck durch die Mannschaft, so dass weitere vier Punkte eingefahren wurden: von Josef Vendel gegen Holger Götze (3:0), ein souveräner Punkt von Jörn Ockenfels gegen Jürgen Meidt (3:0) und ein in den Sätzen 13:11/5/10 schwerer erkämpftes 3:0 von Heiko Kowall gegen Hermann Josef Pies. Erst Ralf Sackenheim von Löf gelang eine Unterbrechung des Zissener Laufs gegen Stephan Didinger mit einem knappen 12:10 im vierten Satz.
Sollte hier eine Wende eingeläutet werden? Doch das obere Paarkreuz der Zissener ging konzentriert zu Werke: Sascha Haselbauer trumpfte gegen die Löfer Nr. 1, Jens Langen, gleich im ersten Satz mit 11:3 auf, war sich seiner Sache dann vielleicht etwas zu sicher und gab den zweiten Satz mit 6:11 ab.
Dies weckte zum Glück aber seinen Kampfgeist, der nach einem 11:8 im dritten Satz im vierten Satz darin gipfelte, einen 10:8-Rückstand noch in ein 12:10 zu drehen und damit den Punkt für den SCN einzufahren. Die positive Überraschung war dann erneut der Auftritt von Dominik Friedrich gegen Bastian Breidling, der im ersten Satz gar ein 17:15 erkämpfte, den zweiten knapp mit 9:11 abgab, dann aber zu unerwarteter Form und mit sehenswerten Ballwechseln, vor allem in der Schlussphase, mit 11:4/8 auch den nächsten Punkt im oberen Paarkreuz sicherte. Den „Sack zu“ zum 9:3 machte dann Josef (Mr. Zuverlässig) Vendel gegen Jürgen Meidt, auch wenn er den ersten Satz etwas zu nachlässig abgab. Dann schaltete er aber wieder in den „Kampfmodus“, fuhr die nächsten drei Sätze mit 11:8/8/3 ein und sicherte damit den Tagessieg für den SCN.
„Um die Wurst“ ging es dann beim „Après“ in sportlich freundschaftlicher Runde, bei der alle Beteiligten der beiden Mannschaften bei Siedewurst und Brötchen die Begegnung noch einmal Revue passieren ließen und sich anschließend für den weiteren Saisonverlauf alles Gute wünschten - so soll es sein im Sport.
