F.S.V. Stromberg 1924 e.V.
Am Start mit einer neu formierten Mannschaft
Bendorf-Stromberg. Es ist wohl eine der Geschichten wie sie nur der Fußball schreiben kann: Kurz vor Beginn der Vorbereitung auf die neue Saison standen die Verantwortlichen des FSV plötzlich ohne die Senioren-Mannschaft da. Fast alle Spieler der letzten Saison meldeten sich vom Spielbetrieb ab. Ein weiterbestehen der Fußballabteilung war stark gefährdet.
Und nun begann die unglaubliche Geschichte: Was sich wohl keiner im neugewählten Vorstand vorstellen konnte, nahm unter Leitung von Conny Beyer langsam Formen an. Zuerst waren es ein paar Spieler der „Alten Herren des FSV“ die ihre Mithilfe zusagten, dann stießen der ein oder andere „Ehemalige“ die eigentlich ihre aktive Laufbahn als beendet ansahen dazu, auch Spieler jüngeren Jahrgangs, die mal in anderen Vereinen aktiv waren und zur Zeit nur aussetzten, hatten ihre Mithilfe mittlerweile zugesagt. „Der älteste im Kader ist stolze 70zig Jahre alt, der Jüngste spielt mit Sondergenehmigung des Verbandes, da Er erst im Laufe des Jahres volljährig wird“ so die Geschäftsführerin Conny Beyer.
„Mittlerweile ist es uns gelungen auch einen neuen Trainer zu verpflichten, der sich dem fast 20 Spieler zählenden Kader angenommen hat, und versucht eine relativ schlagkräftige Mannschaft zu formen“ so Conny weiter. Auch Frank Schöneberg und Henning Schmidt, ihres Zeichens die neuen Vorsitzenden im Verein, gehören dem Kader an. „Es ist für mich als neuen Vorsitzenden schon toll zu sehen, wie die Truppe sich im Training reinhängt“ erklärt Henning. „Ich habe einen riesen Respekt von den Älteren im Team, die sich in diesem Alter nochmal dem sportlichen Zweikampf gegen wesentlich Jüngere stellen, nur um ihrem FSV in dieser schwierigen Lage zu helfen,“ so Frank Schöneberg. Allen Verantwortlichen ist jedoch klar das dies wohl bis zur Winterpause ein schwieriges Unterfangen werden wird. „Einige jüngere und sportlich sehr interessante Spieler können halt auf Grund der Kurzfristigkeit erst in der Winterpause zu uns wechseln. Bis dahin müssen wir - hoffentlich mit reichlicher Unterstützung der Stromberger Bevölkerung - mit dieser auf kreisligaebene wohl einmaligen Truppe durchhalten“ schiebt Conny hinterher.