Große Jubiläumsveranstaltung zum 40-jährigen Bestehen des Hundesportvereins Swisttal
Am Tag des Hundes viele Hunderassen präsentiert
Swisttal. Der Hundesportverein Swisttal e.V. feierte runden Geburtstag und die 40-jährige Mitgliedschaft im Deutschen Verband der Gebrauchshundeportvereine (DVG) und somit auch im Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) e.V. Was war also passender, als den VDH Tag des Hundes für die Feierlichkeiten zu wählen. Aktionen mit dem Hund im Mittelpunkt gab es daher auch in Swisttal. Pünktlich um 10:15 Uhr eröffnete die erste Vorsitzende Dr. Nadine Müller die Veranstaltung und begrüßte alte und neue Freunde des Vereins, interessierte Gäste, Mitglieder und ihre Familien. Als besonderer Gast war Nina Rohloff mit ihrem Team von der mobilen Tierheilpraxis aus Swisttal vor Ort und informierte über die gesunde Ernährung von Hunden und ihr vielfältiges Angebot.
Als Erstes präsentierten sich die erfolgreichen Rally Obedience Sportler des Vereins. Bei Rally Obedience (RO) steht die gute Kommunikation zwischen den Sportpartnern Mensch und Hund im Vordergrund. Gemeinsam erarbeitet sich das Team einen Parcours aus Schildern, der stets neu zusammengestellt wird, und die Partner vor gemeinsame Herausforderungen stellt. Der HSV aus Swisttal ist in dieser Sportart bereits eine feste Größe in Deutschland. Teams nehmen erfolgreich an Qualifikationsturnieren auf Landes- und Bundesebene teil. Größter Erfolg war bislang der Gewinn der deutschen RO Mannschaftsmeisterschaft 2017. Das Erfolgstrainer-Duo Andrea Tirpitz und Dirk Lippmann, der seit letztem Jahr auch als Wertungsrichter unterwegs ist, trainieren selbstverständlich auch Teams ganz ohne Wettkampfambitionen - denn die Freude am gemeinsamen Erleben steht im Vordergrund. Diese Freude schwappte auch auf die Zuschauer über, die sich gleich daran machten, den aufgebauten Parcours mit ihrem eigenen Partner auf vier Pfoten zu erkunden.
Im Hunderennen ging eine bunte Hundemischung in drei Größenklassen an den Start. Die Hunde rannten unter Staunen, Klatschen und Anfeuern der Zuschauer zu ihren Menschen. Ob Labrador, Pekinese, Border Collie oder Promenadenmischung - alle gaben ihr Bestes und man konnte fliegenden Ohren und wirbelnde Pfoten sehen. Omid (Flat-Coated Retriever), Zuni (Parson Russel Terrier) und Rocket (Chihuahua-Mix) hatten dabei die Nase in ihrer Größenklasse vorn. Selbstverständlich wurden alle Hunde für so viel Treue und Einsatz mit Leckereien belohnt.
Nach einer Mittagspause präsentierte sich die neuste Sportsparte Hoopers dem Publikum. Hoopers ist für alle Hunde geeignet - ob jung oder alt, ob klein oder groß, ob gesund oder mit einigen Einschränkungen. Ähnlich wie beim Agility wird ein Parcours aus Tunneln, Hoops (Bögen, die an Hürden erinnern), Tonnen und Zäunen absolviert. Der Mensch bleibt dabei in der Mitte stehen und lenkt den Hund auf Entfernung. Was Uschi Frohn mit ihrer Gruppe in wenigen Wochen schon erreicht hat, ist beeindruckend. Alle Hunde liefen einen kleinen Parcours. Hundesenioren, wie die zwölf Jahre alte Cindy oder der elf Jahre alte Anton waren mit gleicher Begeisterung dabei wie die jüngeren Hüpfer. Auch hier wurde die Möglichkeit zum Ausprobieren dankend angenommen.
Viel Training mit den Hunden
Dass Apportieren eine hohe Kunst sein kann, zeigten Maike mit Omid und Karsten mit Murphy und brachten damit das Publikum zum Staunen. Apportiergegenstände, sogenannte Dummies, wurden ausgeworfen und auf Pfiff in festgelegter Reihenfolge geholt, auch wenn ein anderer Dummy vielleicht sogar gerade verlockender war. Die spielend leicht wirkende Vorführung ließ fast vergessen, wie viel Arbeit und nicht zuletzt Vertrauen für eine solche Leichtigkeit notwendig ist.
Die Fun-Rally enthielt in diesem Jahr wieder Elemente aus vielen angebotenen Sportarten. Wer also im Laufe des Tages aktiv ausprobiert hatte, war ein wenig im Vorteil. So wurde balanciert, Flatterband getrotzt, durch Tunnel gekrochen und ein Slalom absolviert. Da alle Teams tolle Leistungen zeigten und zehn Teams sogar mit voller Punktzahl ins Ziel kamen, musste die Uhr entscheiden. Bronze ging an Uschi mit Elo Milo, Silber an Brigitte mit Australian Shepherd Bandit und Gold an Julia mit Parson Russel Terrierhündin Zuni.
Hunde mussten Parcours bewältigen
Dann wurde es noch einmal richtig schnell. Bei der abschließenden Agility Vorführung absolvierten die Teams einen kniffeligen Parcours mit Slalom, Wippe, Tunneln und Wand. Rannte das Team gerade noch in die eine Richtung, ging es schnell wieder in die andere und die Zuschauer sahen noch einmal Höchstleistungen. Erfahrene Agility Sportler wie Brigitte und Johannes zeigten ihr Können mit ihren erfahrenen Hunden und ihren Nachwuchstalenten und auch Julia aus der Jugendabteilung ging an den Start. Jugendwart Rafael, selbst Abiturient, kann sich über eine wachsende Zahl an jungen Gleichgesinnten freuen, die besonders im Agility aktiv sind.
Unterm Strich eine runde und erfolgreiche Präsentation in eigener Sache, zog der Vorstand die Bilanz. Alle hatten viel Spaß, es wurde viel auch ganz spontan ausprobiert und das Wetter machte auch noch mit. Ein besonderer Dank geht an alle ehrenamtlichen Helfer vor und hinter den Kulissen, ohne die ein Verein gar nicht möglich wäre.
Die nächste Veranstaltung steht vor der Tür - am 11. August findet ein Rally Obedience Turnier statt.
Die Sieger des Hunderennens in der Klasse large. (v.li.) Alexandra Wolff mit Pepe; Maike Adam mit Omid und Christine Bachem mit Hawk.
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