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SV Rot Weiß Queckenberg

Am Vorabend des Legendentages

13.06.2018 - 16:26

Rheinbach. Der SV Rot Weiß Queckenberg reiste mit mächtig Dampf auf dem Kessel zum letzten Saisonspiel. Schließlich gastierte man beim 1. FC Ringsdorff Godesberg II, seinerseits der einzige Verein der Top 5, gegen den man in dieser Saison nicht gewonnen hatte. Ausgerechnet in dessen funkelniegelnagelneuem Kunstrasen-Schmuckkästchen wollte man unbedingt süße Früchte des Sieges naschen. Leider tat man dafür im ersten Durchgang zu wenig. Obwohl Bures, der Fußballzar von der Madbach, nach sieben Minuten sehenswert die Gästeführung erzielte, kamen die rot-weißen nur schwer in Tritt und vergaben zudem trotz spielerischer und konditioneller Nachteile leichtfertig 1000-prozentige Konterchancen. Allerdings war auch immer wieder P. Watty gefordert. Und der hatte nochmal so richtig Bock darauf sich auszuzeichnen. Gleich viermal war er zu Stelle und löschte, obwohl es lichterloh brannte. So mussten zwei Elfmeter her, um den Unbezwingbaren zu überwinden. Beide Male lag übrigens der souveräne Scheffel mit seinen Entscheidungen richtig. Thomas Knieps ließ sich diese Einladungen nicht entgehen und machte seinem Namen alle Ehre, indem er jeweils souverän das rot-weiße Licht auskni(ep)pste (30./40.). Kurz vor dem Pausentee abermals eine Unachtsamkeit der Gäste und es stand 3:1 (45. +2).

Nach einer deftigen Kabinenpredigt wurde nun gar fürchterlich die Streitaxt geschwungen und den Einheimischen ein packender Fight geliefert. Bereits 55 Sekunden nach Wideranpfiff hämmerte Klimaszewski eine Savas-Flanke unter den Querbalken. Nun wurden endgültig die rot-weißen Visiere runter geklappt, und die Queckies wirbelten und zwirbelten über das satte Kunstgrün wie elf Frettchen auf Koks Selbst ein vergebener Elfmeter und die abermalige Zwei-Tore-Führung nach einem Eckball (50./56.) stoppte den Angriffswahn kaum.

Nach 75 Minuten belohnte Sturmtank Mücklich das unentwegte Anrennen seiner Farben, indem er ein Sahnezuspiel von Bures in die Maschen drückte. Das war das endgültige Zeichen an die rot-weiße Artillerie. Alle Kanoniere luden jetzt durch. Sei es Uygur, Klemm oder Declair, Savas, von Sturm oder der eingewechselte Jentsch – aus allen Rohren wurde der FC-Kasten unter Dauerbeschuss gelegt. Nur das nötige Zielwasser ward wohl vorher nicht gereicht.

Denn, obwohl jetzt deutlich feldüberlegen, schraubte man zwar die Zahl der Einschläge mehr und mehr nach oben, allerdings näherte man sich nur unwesentlich dem eigentlichen Zielgebiet an. Als schließlich in der 95. Minute bei eigenem Eckball Mann und Maus im gegnerischen Strafraum mit, den Hufen scharrten, um den hoch verdienten Ausgleich einzuschweißen, konterte der Gastgeber völlig abgebrüht und besiegelte die Auswärtsniederlage. Aufgrund der starken zweiten Halbzeit nahm der Spielertrainer jeden Madbach-Krieger persönlich in den Arm, inklusive den eisernen Reservisten, und bedankte sich vollkommen zurecht bei seinen Bures-Buben für eine sehr gute Saison. Für die Statistikfreunde noch ein paar interessante Zahlen: als Marathonmann erwies sich diese Saison von Sturm. Als einziger Queckie bestritt er alle 24 Saisonspiele, stand dabei 23-mal sogar in der Startelf. Dahinter folgen Klemm und Wappenschmidt mit jeweils 22 Einsätzen und P. Watty mit 21 Partien, in denen der Feuerkopf viermal eine blütenweiße Weste vorzeigen konnte. Klimaszewski erlebt derzeit wohl seinen dritten Frühling. Mit 10 Treffern war er der sicherste Schütze und traf damit in seinem vierten Jahr beim RWQ erstmals zweistellig. Bures (7), Cipera (5) und Mücklich (4) folgen auf den Plätzen der internen Torschützenliste. Bald müssen die Kerle von der Madbach allerdings noch mal alle Kräfte mobilisieren. Es wartet eine hoch motivierte Legendentruppe auf die aktuelle RWQ-Mannschaft. Es wird gemunkelt, dass sogar der Präsident des JGV Eintracht Queckenberg nochmals die Schuhe schnüren möchte und die Elastizität sowie die Spannkraft der Trikots testen will. In der Hoffnung, dass wirklich viele, die den SV Rot Weiß Queckenberg noch immer im Herzen tragen, an diesem Wochenende den heiligen Mount Queck besuchen, und dass dieser Tag im Stile eines großen Familien- und Klassentreffens über Generationen hinweg zelebriert wird. Aufstellung: P. Watty - Wappenschmidt, Uygur, Erol – Cipera, Declair, von Sturm, Klemm, Bures, Keshikashvili – Klimaszewski. Verstärkung: Mücklich, Savas, Jentsch. Eiserne Reserve: Breuer, Claßen, Fahrenbruch

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Kommentare
Uwe Klasen :
Wer, wie z.B. die Sozialverbände, zu den wirtschaftlichen Gewinnern dieser "Asylpolitik" gehört, kann schon nur aus Eigeninteresse diese Unterstützen. Da bedarf es keiner langen Begründung wie hier Kund getan!
juergen mueller:
Was heutzutage so alles eine Pressemitteilung wert ist. Da wird jemand, alkoholisiert, gleich zu etwas abgestempelt, was noch garnicht bewiesen ist und womöglich nur aus einer Alkohollaune heraus geschah. Sicherlich ein öffentliches Ärgernis und zugleich für die ausführende Hand auch lebensbedrohlich. Aber ein Aufreger? Finde ich nicht. Da regen sich wieder Zweibeiner über etwas auf, was sie mit Sicherheit, zwar nicht öffentlich (oder doch?), aber zumindest zuhause im stillen Kämmerlein oder einem sonstigen stillen Örtchen selbst schon einmal "gehändelt" haben. Da ging jemandem ganz einfach nur der TRIEB durch, was der TRIEBfahrzeugführer ja auch sofort erkannt hat, der ja sehr genau hingeschaut haben muss.
ROTMILAN:
Für alle, die nicht das geistige Niveau von EIKE e.V. und Herrn Uwe Klasen erreicht haben - soll heißen: Das Zusammenfallen von zwei/mehreren Ereignissen bedeutet noch keine Wechselbeziehung der Ereignisse und erst recht noch keine Ursache/Ursächlichkeit für ein bestimmtes Ereignis - eine bestimmte Erscheinung in der Natur. Herr Klasen leugnet den Klimawandel durch jedenfalls überwiegend menschliche Einflüsse auf dem geistigen Niveau von Scheinwissenschaftlichkeit. Was sich klug anhören soll, ist nicht zwangsläufig klug aus sich heraus. Die Analyse von Frau Dr. Etscheidt ist zutreffend. Wer dies in Zweifel zieht mit "Argumenten" der dargestellten "Güte" von Herrn Klasen, wird auch nicht in Zweifel ziehen, dass die Erde eine Scheibe sei.
Uwe Klasen :
Klimawandel, Starkregen: Eine Koinzidenz ist noch keine Korrelation und bedeutet erst recht noch keine Kausalität
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