Lokalsport | 02.05.2024

RSV Sturmvogel

Amateurfahrer bei „Rund in Fischeln“ weiterhin auf der Erfolgsspur

Max Gerhards, Tobias Lingen, Kai Rendschmidt, Rene Bethke. Foto: privat

Bad Neuenahr-Ahrweiler.Bei „Rund in Fischeln“ zeigten die Amateurfahrer des RSV Sturmvogel erneut eine starke Leistung in dieser Saison, auch wenn der Sieg dieses Mal verpasst wurde. Kai Rendschmidt sicherte sich den zweiten Platz, gefolgt von Rene Bethke auf dem dritten Platz, wodurch das Team erneut auf dem Podium landete. Tobias Lingen fuhr auf den neunten Platz, was ihm die ersten Saisonpunkte einbrachte.

Am Sonntag, den 28. April, präsentierte sich der RSV Sturmvogel mit vier Fahrern erneut gut vertreten an der Startlinie in Fischeln (Krefeld). Rene Bethke, Tobias Lingen, Kai Rendschmidt und Max Gerhards waren stets im vorderen Teil des 80-köpfigen Fahrerfeldes zu finden und drückten dem Rennen ihren Stempel auf.

Trotz einiger Ausreißversuche konnte sich keine Gruppe entscheidend absetzen, was zu einem packenden Massensprint führte. Hier behauptete sich Kai Rendschmidt und überquerte vor dem Sieger des Ahrweiler Osterpreises, Rene Bethke, die Ziellinie. Die Freude über den vermeintlichen Doppelsieg währte jedoch nicht lange, da Leonard Allmann vom RSV Münster, das Chaos bei einer Überrundung einer größeren Gruppe nutzte und sich unbemerkt acht Runden vor Schluss absetzte und das Rennen als Solist gewann. „Solche Ereignisse gehören zum Amateur-Radsport dazu, abseits von Teamfunk und Betreuerstab mit Zeitnahme“, kommentierte ein Mitglied des dennoch zufriedenen Teams aus Ahrweiler. Mit dem Doppeltreppchen durch Kai Rendschmidt und Rene Bethke, und der ersten Platzierung für Tobias Lingen, ging es mit einigen Punkten im Gepäck wieder Richtung Heimat. Max Gerhards landete auf Platz 27. Seine Bemühungen im Rennverlauf trugen wesentlich zum Erfolg des Teams bei, erst in der letzten Runde geriet er in die berüchtigte Waschmaschine und kam nicht mehr in die vorderen Plätze.

Mit dem Beginn der heißen Saisonphase und anstehenden Rennen während der Feiertage steigt die Spannung. Am 20. Mai erfolgt die Abrechnung, welche Amateurfahrer genügend Punkte gesammelt haben, um fortan in der Elite-Amateurklasse zu starten. Rendschmidt und Heß (der an diesem Wochenende nicht am Start stand), sollten sich dank ihrer Punkteausbeute den Aufstieg bereits gesichert haben.

Max Gerhards, Tobias Lingen, Kai Rendschmidt, Rene Bethke. Foto: privat

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