FV Rot-Weiß Erpel
Aufsteiger hat 15 Punkte auf dem Konto
Erpel. Beim schweren Auswärtsspiel in Rheinbrohl begann der FV Erpel ohne nominellen Stürmer und spielte aus einer sicheren Abwehr heraus guten und ansehnlichen Fußball. Der Ball zirkulierte sehr sicher in den eigenen Reihen, der FV Rheinbrohl bekam keinen Zugriff auf das Spiel.
Nach einem Traumpass von Michael Siebert hatte Markus Rings die Chance zur Führung, hob dem Torwart den Ball aber in die Arme (18.) . Danach tat sich vor den Toren lange Zeit nichts. Die Rot-Weißen hatten das Spiel im Griff, aber Torchancen waren eher Mangelware. Marvin Handschuhmacher scheiterte mit einem Distanzschuss am Rheinbrohler Schlussmann (37.). Nach einem tollen Zuspiel nahm Sebastian Krupp den Ball technisch perfekt an und schob direkt am Torwart vorbei zum verdienten 1:0 für den FV Erpel ein (42.). In der 43. Minute konnte sich FV-Torwart Jannik Brungs auch mal auszeichnen, als er einen Schuss sogar festhalten konnte.
Die zweite Halbzeit verlief wie die erste. Rings drang nach tollem Diagonalpass von Siebert von links in den Strafraum ein, schob den Ball aber rechts am Tor vorbei (47.). Hier hätte schon die Entscheidung zugunsten des FV Erpel fallen können. Jannik Lindenthal scheiterte nach Vorarbeit von George Bikhan (75.) am Rheinbrohler Torwart. Die größte Chance hatte Julien Pinto-Soares (76.), als er allein auf den Torwart zulief, aber am Tor vorbeischoss. Somit blieb das Spiel weiter offen. Zum guten Schluss konnte Schneider aber einen Freistoß aus 25 Metern im Tor unterbringen (90.).
Trainer Eskandar Zamani war sehr zufrieden mit dem Auftritt seiner Jungs. Mit diesem Sieg hat der Aufsteiger nun 15 Punkte eingefahren und bleibt an den vorderen Plätzen dran. Mittlerweile hat der FV endlich wieder mehrere Ergänzungsspieler zur Auswahl, obwohl immer noch acht Akteure nicht einsatzfähig sind.
Die zweite Mannschaft spielte eine gute erste Halbzeit, in der sie mit 3:0 in Führung lag. Nach der 4:0-Führung sah der FV Erpel wie der sichere Sieger aus, aber ein Gegentreffer genügte, um die Jungs völlig aus dem Tritt zu bringen. Die FV-Reserve bekam noch drei weitere Gegentreffer zum 4:4-Endstand, da sie unter anderem die Abwehrarbeit völlig vernachlässigte.
Nach solch einer klaren Führung dürfen eigentlich keine Punkte mehr abgegeben werden. Trainer Arnim Gerick verstand die Welt nicht mehr.
