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SGO Damen bleiben auswärts weiterhin ohne Punkte

Beim Tabellenvierten wäre aber mehr drin gewesen

- HC Gelpe/Strombach II gg. SG Ollheim-Straßfeld 28:21 (14:9) -

12.12.2018 - 15:20

Ollheim. Die Damenmannschaft musste sich auf den weiten Weg ins Oberbergische machen und dort am 7. Spieltag der laufenden Verbandsliga-Saison beim Tabellenvierten HC Gelpe/Strombach II antreten.

Obwohl die Gastgeberinnen als Oberliga-Absteiger klarer Favorit waren, rechneten sich die SGO Damen durchaus etwas aus. Schließlich konnte man aus den letzten drei Spielen vier Punkte holen und die Gastgeberinnen hatten in eigener Halle bereits zweimal verloren. Personell musste SGO-Trainer Dirk Kowalke in diesem Spiel allerdings auf Patrizia Frisch (private Gründe) verzichten. Für sie war aber Kim Pappert erstmals seit dem 1. Spieltag wieder im Kader.

Die Anfangsphase der Partie gehörte zunächst den Gastgeberinnen, die nach fünf Minuten bereits mit 5:1 in Führung lagen. In der Folge kamen die Gäste dann aber besser ins Spiel und stellten bis zur 25. Minute beim Stand von 10:9 den Anschluss wieder her. Jetzt hatte man sogar die Chance zum Ausgleich, doch anstatt diese zu nutzen, leistete man sich in der Schlussphase der 1. Halbzeit, wie schon in der Anfangsphase des Spiels, wieder zu viele Fehler im Angriff und ermöglichte dem HC II dadurch noch vier einfache Tore. Dementsprechend lagen die SGO Damen zur Halbzeitpause unnötigerweise deutlich mit 14:9 zurück.


Ersten beiden Tore der zweiten Halbzeit durch die Gastgeber


Für den zweiten Durchgang hatten sich die Gäste vorgenommen, diesen Rückstand möglichst schnell wieder zu verkürzen, doch es kam anders. Die ersten beiden Tore in der zweiten Hälfte gehörten sofort wieder den Gastgeberinnen, wodurch diese auf 16:9 erhöhen konnten. Das hatten sich die Gäste aus Ollheim natürlich ganz anders vorgestellt und versuchten weiterhin dagegen zu halten. Näher als auf sechs Tore sollten die „Bad Cats“ bis zur 50. Minute aber nicht mehr heran kommen, denn immer, wenn man die Chance hatte den Rückstand weiter zu verkürzen, ließ man diese im Angriff liegen und ermöglichte es den Gastgeberinnen dadurch immer wieder die Führung auszubauen. In der Schlussphase ließen bei den dezimierten Gästen dann merklich die Kräfte nach, was die Gastgeberinnen nutzten, um ihre Führung bis zur 57. Minute auf neun Tore auszubauen (28:19). Bis zum Schlusspfiff konnten die Gäste dann immerhin noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben und verloren letztendlich mit 28:21. Damit warten die SGO Damen weiterhin auf den ersten Auswärtspunkt.


Es wäre mehr drin gewesen


,,Wir hatten uns für das heutige Spiel viel vorgenommen, konnten das aber nur zwischen der fünften und fünfundzwanzigsten Minute umsetzen. Auch wenn das Ergebnis letztendlich ziemlich deutlich ausgefallen ist, wäre heute wesentlich mehr drin gewesen. Über weite Strecken der 1. Halbzeit waren wir dem Gegner ebenbürtig, bringen uns dann aber durch viele eigene Fehler selbst ins Hintertreffen. Mit zunehmender Spieldauer wird es dann natürlich schwer, so einen Rückstand mit nur neun Spielerinnen aufzuholen. Unterm Strich ist es daher aus meiner Sicht eine unnötige und ärgerliche Niederlage. Daran müssen wir arbeiten und es im nächsten schweren Spiel gegen den Tabellenzweiten DJK Leverkusen besser machen“, haderte SGO-Trainer Dirk Kowalke nach dem Spiel mit der zu hohen Fehlerquote seiner Mannschaft im Angriff.

Tore und Aufstellung der SGO:

C. Richter (TW), K. Schielke (7/6), K. Pappert (4), A. Schielke (3), K. Breuer (3), J. Martens (1), M. Frisch (1), S. Hoffmann (1) und A. Freischem.

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Kommentare
Uwe Klasen:
Zitat Andreas Biebricher:"Die ... Grünen ... maßen sich an, alleine zu definieren, was richtig ist, was man sagen darf und was nicht, kurz: was politisch und moralisch korrekt ist. Andersdenkende werden in die Ecke gestellt und stigmatisiert. Das ist intolerant und undemokratisch." --- Wie Recht Herr Biebricher damit hat! Und meine Anerkennung, den Mut zu haben dies so klar zu formulieren!
juergen mueller:
Dieses Thema geht uns ALLE an und ich stelle einfach mal in den Raum, dass die überwiegende Mehrheit der Ratsmitglieder, u.damit meine ich in erster Linie diejenigen der CDU,Freie Wähler sowie natürlich die AfD, die sich in Sachen Integration ja bereits einen Negativ-Namen gemacht hat u.macht im Aufsuchen einer Badeanstalt eine Minderheit ausmacht.Deshalb wäre eine Bürgerbefragung das Ziel gewesen.Das was hier mal wieder "im kleinen Rahmen" beschlossen wurde nenne ich intolerant u.undemokratisch.Die Aufklärungsarbeit von CDU-Biebricher ist widersprüchlich u.spiegelt seine alleinige Auffassung/Meinung dar,die zumindest mich nicht im geringsten interessiert,da sie kein Maßstab für die der Bürgerschaft darstellt.Politisch wurde sich (auch) mal wieder selbst übertroffen,indem Bade- u.Schulordnung Gegensätze aufzeigen,die inakzeptabel sind.Das was Sie,Herr Biebricher, hier predigen hat mit Offenheit,Respekt,Toleranz u.Aufeinanderzugehen nicht das Geringste zu tun.Das ist pure Polemik.
Uwe Klasen:
Mit den Worten einer (berühmten) Zeitgenossin: "Nun sind sie halt da! - Wir schaffen das!"

„Verschwunden – Letzte Spur Lahnstein“

JAHN, SABIENE :
Danke der Redakteurin für diesen guten Beitrag, der detailverliebt die Stimmung des Abends wiedergibt. Eine schöne Sprache hat sie. Ein kleiner Fehler ist leider unterlaufen. Nicht in Lahnstein fließen Rhein und Mosel zusammen, sondern in Koblenz. Das aber schmälert nicht den ansonsten gut recherchierten Beitrag. Glückwunsch Lahnstein, es war ein schöner Anlass in dieser tollen Stadt zu gastieren. Feiert froh durch das neue Jahr, Euerm Jubiläumsjahr! Beste Grüsse, Sabiene Jahn
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