Fußball in Bendorf – Spiel der Woche – Saison 2016/17
Bendorfer Derbysieg beim SVN
Lucas Zöller und Ahmet Akbulut treffen beim 3:1 für die Elf aus dem Rheinstadion
Niederwerth. „Welche Bedeutung dieser Sieg für uns hat, kann man doch alleine schon bei einem Blick auf die Tabelle herleiten. Bei einer Niederlage wären wir mitten im Abstiegskampf angekommen. So aber stehen wir im Tabellenmittelfeld und können ruhig weiterarbeiteten“, so Bendorfs Trainer Murat Sayim nach den neunzig Minuten seiner SpVgg beim SV Niederwerth. Bereits nach fünf Minuten setzte die SpVgg das erste Ausrufezeichen. Nach einem starken Flankenlauf von Lucas Zöller verwertete Goalgetter Ahmet Akbulut Zöllers Flanke zum Führungstreffer. Doch Niederwerth konnte zunächst erst einmal zurückschlagen. Gut zehn Minuten später hatte Christoph Lau einen Freistoß auf den Kopf von Nico Hamann gezirkelt, sodass dieser zum Ausgleich einnetzen konnte. Den nächsten Aufreger gab es dann wieder von Bendorfer Seite. Nach einer halben Stunde war es Akbulut, der die erneute Führung erzielen konnte. Doch der Angreifer scheiterte mit seinem Foulelfmeter an Marcel Schottkowski im Tor der Insulaner. Die zweite Halbzeit begann dann wie die erste. Mit einem frühen Tor für die Gäste. Jetzt war aber Zöller nicht Vorbereiter, sondern Vollstrecker (48.). In der Folgezeit blieb Niederwerth zwar immer bemüht, ohne allerdings richtig für Gefahr sorgen zu können. Zwanzig Minuten vor Spielende sorgte Zöller dann für den endgültigen K.O. der Gastgeber. Wieder hieß das Duell Zöller gegen Schottkowski und wieder war der Bendorfer Angreifer am Ende Sieger. „Der Auftritt heute war insgesamt doch recht ordentlich. Uns fehlt ganz einfach die Cleverness“, war Niederwerths Coach Tobias Schmidt zwar insgesamt mit der Leistung, aber natürlich nicht mit dem Ergebnis zufrieden.
SV Niederwerth: Schottkowski, Wasserburger, Rendgen, Weeser, Zimmermann (76. Bähner), Smock, Ebert, Lau, Müller (90. Ohlef), Meyer (82. Stein), Hamann.
SpVgg Bendorf: Fechtner, Klomowski, Sayim, Keßler (78. Wrobel), Greiser (72. Kidane), Lohrum, Servet Sözen, Akbulut, Linn, Pmpetzki, Zöller (85. Serdar Sözen). TH