Basketballer der Goethe-Realschule plus aus Koblenz „rocken“ das Bundesfinale in der Hauptstadt
„Berlin, Berlin, wir waren in Berlin“
Koblenz. Sensationeller Auftritt der Basketballer der Goethe-Realschule plus aus Koblenz beim Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ in der Bundeshauptstadt. Zum ersten Mal nahmen die „Goethe Giants“ - wie sich die Schulmannschaft der Realschule nennt – in Berlin teil und sorgten mit vier Siegen für Furore. Einzig dem späteren Vize-Meister aus Baden-Württemberg (37:45) und dem Viertplatzierten (46:53), dem Hainberg Gymnasium aus Göttingen/Niedersachsen, musste sich die Mannschaft der beiden Lehrer Julian Turek und Gunnar Ritter geschlagen geben. Die anderen vier Spiele wurde alle gewonnen. Gegen Mecklenburg-Vorpommern (52:38), Brandenburg (54:44), Saarland (51:40) und Hamburg (50:44 n.V.) sprangen vier Siege heraus. „Wir sind unheimlich stolz auf unsere Basketballer. Sie tragen die super Arbeit, die täglich an unserer Schule geleistet wird, in die Öffentlichkeit“, freut sich die neue Schulleiterin Nicole Staehle.
Vier Tage verbrachten die Koblenzer Schüler in Berlin, trugen an zwei Tagen ihre Spiele aus und besuchten anschließend noch einige Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt. Deutlich wichtiger waren den Jungs aber die Wettkämpfe, die hauptsächlich in der traditionsreichen Sporthalle Charlottenburg ausgetragen wurden. „Es hat einfach Spaß gemacht sich mit den besten Basketballern des Landes zu messen. Ich hätte nicht gedacht, dass wir so gut mithalten können“, sagt Philip Breitsohl, Siebtklässler der Goethe-Realschule plus. Ähnlich sieht das sein Trainer Gunnar Ritter: „Unser Ziel war es ein Spiel zu gewinnen. Dass es letztlich vier wurden, ist schon unglaublich.“
Alle sechs Spiele der „Goethe Giants“ wurden in Eigenregie in die Klassenräume der Koblenzer Schule live übertragen. Im Unterricht herrschte während dieser Zeit mehr oder weniger Ausnahmezustand. „Das war schon etwas ganz Besonderes. Wir alle, Schüler und Lehrer, hingen regelrecht vor den Bildschirmen und haben mitgfiebert“, beschreibt Lehrer Paul Lauer die Zeit an der Schule während der Live-Übertragung aus Berlin. Die Spiele der Giants hatten es tatsächlich in sich und die Koblenzer spielten sich durch ihre Unbekümmertheit schnell in die Herzen der Berliner Zuschauer. Besonders im letzten Spiel gegen die Stadtteilschule Alter Teichweg aus Hamburg geriet das Publikum aus dem Häuschen. Nach einer Serie von vier verwandelten Dreipunktewürfen durch den bärenstarken Aufbauspieler Julian Türkyilmaz lagen die Giants schnell mit 15:0 in Front. Doch die Hanseaten kämpften sich beeindruckend zurück ins Spiel und lagen kurz nach der Pause sogar mit 27:23 in Führung. Bis zum Schlusspfiff lieferten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch. Sechs Sekunden vor Ende führte Hamburg mit 42:40, doch Türkyilmaz sorgte per Korbleger für den 42:42-Endstand. Es ging in die Verlängerung, die die Giants schließlich mit 50:44 souverän für sich entscheiden konnten und somit beim Bundesfinale auf einem herausragenden neunten Platz landeten. „Die Jungs haben einfach Spaß gemacht, haben sensationell zusammengearbeitet und alles für ihre Schule gegeben.
Diese Tage in Berlin werden sie sicher nie in ihrem Leben vergessen“, sagt Trainer Julian Turek und freut sich vor allem über den regelrechten Hype, der in der Schule entstanden ist: „Jeder will hier jetzt Basketball spielen. Alle halten zusammen. Und wer weiß, vielleicht können wir uns irgendwann noch einmal für Berlin qualifizieren und die nächste Sensation landen.“
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