Bernd Hellendahl als Wettkampfrichter dabei
Antweiler. In Duisburg wurde die deutsche Meisterschaft im ITF-Taekwondo ausgetragen. In den jeweiligen Schwarzgurtklassen (1., 2., 3. und 4.-6. Dan) fanden sowohl im TUL-Wettbewerb (Darbietung im Formenlauf d.h. festgelegter Ablauf von Angriffs- und Abwehrtechniken mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und bestimmter Anzahl von Techniken – neunzehn bis achtundsechzig) als auch im Freikampf (Kampf mit Fuß- und Handschutz) in den Gewichtsklassen von 48 bis 85 KG bzw. 85 KG plus, sowie in der Disziplin Bruchtest, statt. Coronabedingt war es das 1. Turnier nach 21. Monaten Zwangspause durch die Pandemie. Entsprechend motiviert waren daher alle Wettkämpfer*innen und glänzten, trotz dieser erheblichen Einschränkungen in der Vergangenheit, mit tollen Leistungen. Am Ende eines zweitägigen Turnieres waren sowohl Sieger als auch Zweit- und Drittplatzierte zufrieden. Dies verdankten sie auch den anwesenden Wettkampfrichtern, deren Aufgabe es war, die Leistungen der Wettkämpfer zu bewerten. Wie jedes Mal für die Wertungsrichter keine leichte Aufgabe, da die Leistungsdichte eng beieinanderlag. Bewertet wird im Formenlauf jede einzelne Technik auf Korrektheit, Krafteinsatz, Rhythmus und Athletik. Im Kampfwettbewerb erhält der Wettkämpfer bei einem korrekten Treffer 1,2 oder 3 Punkte (Handtechnik 1 Punkt, Fußtechnik zum Körper 2 Punkte und 3 Punkte für eine Fußtechnik zum Kopf) von den Punktrichtern; es sei denn, der Hauptkampfrichter hat ein Fehlverhalten des Kämpfers in Form eines Tiefschlages unter die Gürtellinie oder einer Technik zum Rücken des Gegners oder gar durch zu harten Kontakt, festgestellt.
Unter den Wettkampfrichtern befand sich auch der Leiter der Taekwondo-Abteilung der OASF, Bernd Hellendahl. Er ist bereits seit 15 Jahren sowohl bei den nationalen Turnieren und dem jeweiligen jährlichen Finalturnier dabei. Die Wettkämpfe finden in vom Dachverband vergebenen „Endspieltorten“ statt. Bedingt dadurch reist Bernd Hellendahl „kreuz und quer“ durch Deutschland. Mal ging es in den vergangenen Jahren hoch in den Norden nach Nordenham (Nordsee) oder in den Süden nach Stuttgart, Nürnberg, München, Miesbach (50 KM von vor der österreichischen Grenze) oder nach Sachsen-Anhalt in die Welterbe-Stadt Quedlinburg. Sollte die Corona-Pandemie im kommenden Jahr eingedämmt sein, so sind die Oberahrtaler Sportfreunde im nächsten Jahr 2022, anlässlich ihres 50jährigen Bestehens, Ausrichter der Deutschen Meisterschaft im ITF-Taekwondo und freuen sich bereits jetzt auf viel Besucher aus Nah und Fern.
