Lokalsport | 03.05.2022

Tischtennis-Rheinlandliga

Bittere 7:9-Niederlage für SG Sinzig/Ehlingen in Mülheim

Kreis Ahrweiler. In der Tischtennis-Rheinlandliga gab es für die SG Sinzig/Ehlingen beim TTC Mülheim eine knappe und sehr bittere 7:9-Niederlage. Die Sinziger waren bei ihrem Gastspiel mit doppeltem Ersatz unterwegs, trafen aber auf einen Gegner, der ebenfalls nicht sein bestes Team an die Tische bekommen konnte. „Das war eine ganz bittere Sache, wir haben unsere Chancen nicht genutzt und da auch einfach Punkte liegen lassen“, war Sinzigs Mannschaftsführer Marcel Hippchen vom Spiel alles andere als begeistert. Aktivposten auf Sinziger Seite waren Philipp Guse mit zwei Erfolgen am Spitzenpaarkreuz und Marcel Hippchen gewann beide Spiele in der Mitte. Für die restlichen Zähler sorgten Nils Damke und Ersatzmann Thomas Frings in den Einzeln sowie das Doppel Nils Damke und Marcel Hippchen. Bereits im ersten Anfangsdoppel waren die Sinziger Ersatzleute Thomas Frings und Valentin Dietl zwar klar mit 0:3 gescheitert, aber die Satzergebnisse sprechen für sich. Aus Sicht der Sinziger hieß es 12: 14,10:12,11:13. Auch Valentin Dietl verlor sein letztes Einzel nach 2:0 Führung noch unglücklich mit 2:3. „Wir hatten unsere Chancen, aber in dieser Saison steckt einfach der Wurm“, so Hippchen zur knappen Niederlage, die die SG weiterhin in akuter Abstiegsgefahr verbleiben lässt. In der nächsten Woche muss man nun beim bisher in der Rückrunde sehr stark agierenden TuS Weitefeld/Langenbach II antreten.

Auch in der Bezirksoberliga läuft es für Schlusslicht TTC Karla einfach nicht. In der Mehrzweckhalle Lantershofen gab es auch gegen den TSV Lay eine 4:9 Niederlage. „Eigentlich konnten wir nur am oberen Paarkreuz mithalten, sonst waren knappe Fünfsatzniederlagen das Kennzeichen der Partie, in der mit mehr drin war“, fasste Karla-Chef Peter Klein zusammen. Die Gegenpunkte gingen auf das Konto von Stefan Ockenfels am vorderen Paarkreuz, wo auch Justus Ulrich bei seinem Sieg und einer knappen Niederlage sehr gut agierte. Den vierten Zähler steuerte Marco Zabbei in der Mitte bei. Auch die Grafschafter mussten mit doppeltem Ersatz spielen, stehen als Absteiger fest und haben nun nur noch am 14. Mai die abschließende Partie gegen den TTC Olympia Koblenz zu absolvieren.

In der Bezirksliga gab es für die geht die TTG Kalenborn/Altenahr ebenfalls eine sehr bittere und auch etwas ärgerliche 7:9 Niederlage beim TTC Mühlheim III. „Wir haben da den Faden und jedwede Konzentration verloren“, ärgerte sich Mannschaftsführer Frank Rothhaß über eine Partie, die man nach einer 6:1 und 7:3 Führung eigentlich im Griff zu haben schien. In der zweiten Einzelrunde konnte aber lediglich Gabriel Nelles (zwei Punkte an der Spitze) einen Sieg verbuchen. Positiv: die Altenahrer gewann zwei Anfangsdoppel und die weiteren Zähler steuerten Hans Baums, Frank Rothhaß und Jonas Mönch bei. So ärgerlich die Niederlage war, an der Tabellensituation und am sicheren Klassenerhalt der Altenahrer ändert sie nichts mehr.

Dies galt auch für das letztlich bedeutungslose Spitzenspiel der Liga, dass der TuWi Adenau, der nicht in Bestbesetzung antreten konnte letztlich recht klar mit 3:9 gegen die Reserve des TTV Andernach verlor. Vor allen Dingen in der Anfangsphase gab es für die Adenauer dabei einige sehr unglückliche Fünfsatzniederlagen. An der Meisterschaft und dem direkten Aufstieg des Teams aus der Eifel tut auch diese zweite Saisonniederlage keinen Abbruch. Gegner TTV Andernach II hat die Vizemeisterschaft und höchstwahrscheinlich auch den Aufstieg ebenfalls sicher.“Wir hatten in der Schlussphase der Saison einfach Pech, dafür am Anfang viel Glück, aber es war eine erfolgreiche Spielzeit“, fasste Josef Berens zusammen.

In der Kreisoberliga gewann die favorisierte SG Sinzig/Ehlingen II mit 9:4 gegen die Reserve der TTG Pellenz. Auf Sinziger Seite überzeugten dabei Tomas Frings und Moritz Obliers mit einer blitzsauberen 4:0 Bilanz am Spitzenpaarkreuz. In der Lavahalle gewann der FC Niederlützingen das Derby gegen die DJK Müllenbach mit 9:5. Für die Gastgeber punkteten Christoph Hoß an der Spitze und Routinier Hans Josef Schmitz unten je zweimal. BL

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