Lokalsport | 12.09.2016

50. DTM-Gastspiel am Nürburgring

DTM-Spitzenreiter Wittmann verteidigte Gesamtführung

72.500 Besucher erlebten spannende Rennaction

Bei der Siegerehrung am Samstag stand Wittmann noch auf Platz 1. WAMFO.DE

Nürburgring. Sie sind untrennbar miteinander verbunden – die DTM und der Nürburgring. Seit der Serien-Premiere im Jahr 1984 waren die Piloten in jeder Saison mindestens einmal in der Eifel zu Gast. Die Saison 2016 macht da keine Ausnahme. So war es am vergangenen Wochenende wieder einmal so weit. Zum 50. Mal kämpfen die Piloten in der Eifel um Siege und Punkte in der Gesamtwertung. Mit der siebten Veranstaltung des Jahres ging der Titelkampf mit Rennen 13 und 14 in die finale Phase. „Der Nürburgring ist immer eine Reise wert“, so Wittmann, der zuletzt in seinem Meisterjahr 2014 in der Eifel triumphierte, vor dem Wochenende. „Für mich ist es wie ein zweites Heimrennen, da mein BMW Team RMG ganz in der Nähe zu Hause ist. Bisher war die Strecke ein recht gutes Pflaster für uns.“ Die Erwartungen waren bei dem 26-Jährigen entsprechend hoch, die Zuversicht ließ er ebenfalls nicht vermissen. Mit dem Moskau-Sieg im Rücken war er mit einem positiven Gefühl in das Rennwochenende am Nürburgring gestartet. Und dieses positive Gefühl ließ ihn nicht im Stich. Mit einem souveränen Start-Ziel-Sieg im Samstagsrennen hat Wittmann seine Führung in der DTM-Fahrerwertung ausgebaut. Der BMW-Pilot gewann bei angenehmen spätsommerlichen Bedingungen das Rennen nach 30 Runden mit 7,136 Sekunden Vorsprung vor seinem Markenkollegen Tom Blomqvist. Für Wittmann ist es der achte Sieg seiner DTM-Karriere und der dritte in der Saison 2016. „Unglaublich. Das war ein tolles Rennen“, sagte Wittmann nach dem Rennen. Das Podium in der Eifel komplettierte Jamie Green, der im Audi RS 5 DTM als Dritter die Zielflagge sah. Markenkollege Edoardo Mortara wurde Vierter vor Timo Glock in einem weiteren BMW. Bestplatzierter Mercedes-AMG-Pilot war Paul Di Resta als Sechster. Der Meisterschaftszweite Robert Wickens, der von Platz 13 in das Rennen gestartet war, überquerte hinter Lucas Auer und Maxime Martin als Neunter die Ziellinie und büßte im Kampf im Kampf um den DTM-Titel wichtige Zähler ein. Weiter ging es dann am Sonntag mit dem 14. Rennen. Hier war ein guter Start und eine perfekte Strategie die Erfolgsfaktoren für den dritten Sieg von Edoardo Mortara in diesem Jahr. Der Audi-Pilot gewann das Rennen souverän und hat sich damit in der Fahrerwertung auf den zweiten Platz vorgeschoben. Lucas Auer, der im Mercedes-AMG C63 DTM von der Pole-Position gestartet war, wurde Zweiter vor BMW-Pilot Marco Wittmann. Der verteidigte mit Platz drei seine Führung in der Fahrerwertung. Das Rennwochenende am Nürburgring besuchten 72.500 Zuschauer. „Das war ein tolles Sonntagsrennen“, fasste Mortara den Tag im Ziel zusammen. „Unser Auto läuft super, auch wenn wir das gestern nicht zeigen konnten. Mit dem Ergebnis heute bin ich natürlich sehr zufrieden.“ Bereits beim Start konnte Mortara zwei Positionen gut machen und auf Platz vier vorfahren. Mit einem langen ersten Stint und nach einem schnellen Boxenstopp in Runde 28 kam er direkt hinter Auer zurück auf die Strecke – sieben Runden später übernahm er die Führung und fuhr zum ungefährdeten Sieg, dem 50. Triumph für das Audi Team Abt Sportsline aus Kempten im Allgäu. Auer, der mit 3,726 Sekunden Rückstand auf den Sieger ins Ziel kam, hatte seinerseits 3,800 Sekunden Vorsprung auf den drittplatzierten Marco Wittmann. Der musste aber in den letzten Runden noch um seinen Podestplatz bangen, als Mattias Ekström ihm gefährlich nah kam. Doch Wittmann rettete seinen Platz mit 0,323 Sekunden Vorsprung ins Ziel. Entsprechend groß die Freude bei dem BMW-Piloten: „Am Ende war es wirklich sehr eng. Aber ich bin mit dem Rennen zufrieden. Der frühe Boxenstopp war sicher ein kleiner Nachteil. Das war insgesamt ein nahezu perfektes Wochenende für mich und mein Team RMG.“ In der DTM-Fahrerwertung führt nach 14 von 18 Rennen weiterhin Marco Wittmann (170 Punkte). Neuer Zweiter ist Edoardo Mortara (137 Punkte), der Robert Wickens (120 Punkte) auf Platz drei verdrängt. Der Kanadier blieb am Sonntag als 14. ebenso ohne Punkte wie Jamie Green (119 Punkte). Der musste nach einer Kollision mit Gary Paffett eine Durchfahrtstrafe antreten und kam auf Platz 17 ins Ziel. Es bleibt also spannend bei den noch vier ausstehenden Rennen. WAM

Ein Dreher sorgte in der ersten Kurve für Aufregung.

Ein Dreher sorgte in der ersten Kurve für Aufregung.

Auer und Wittmann führten Sonntags das Feld an.

Auer und Wittmann führten Sonntags das Feld an.

GZSZ Schauspieler Tayfun Badak war Gaststarter beim Audi TT Cup.

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Beim Unterhaltungsprogramm war Milow das musikalische Highlight auf der ARD-Showbühne.

Beim Unterhaltungsprogramm war Milow das musikalische Highlight auf der ARD-Showbühne.

Bei der Siegerehrung am Samstag stand Wittmann noch auf Platz 1. Fotos: WAMFO.DE

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