Lokalsport | 07.10.2024

SKM 1

Das Aufbäumen beginnt – Bundesligateam zurück in der Erfolgsspur

Robert Heinichen führt seine Mannschaft an und zurück auf die Siegerstraße.  Foto: Mike Killadt

Münstermaifeld. Die erste Mannschaft hatte in den vergangenen Wochen einige knappe Entscheidungen und starke Gegner gegen sich gehabt, dennoch wollte man frohen Mutes in das Spiel gegen Hüttersdorf gehen.

Die saarländischen Gäste haben ihrerseits auch schon Federn lassen müssen. Dementsprechend waren beide Mannschaften heiß auf Punkte. Für die Münstermaifelder war aber dringend notwendig zu Hause jetzt fehlerfrei zu bleiben, um sich langsam, aber sicher aus dem Tabellenkeller herauszuarbeiten.

Aus diesem Grund wollte man stark starten und setzt mit Bernd Göbel und Robert Heinichen auf einen dominanten Startblock. Die Gäste wollten diese Dominanz mit Holger Hamm und Sascha Leißmann jedoch brechen. Doch schnell zeigte sich, dass es dieses Vorhaben an diesem Tag eine Nummer zu groß für die Gäste war. Beide Münstermaifelder spielten nahezu ohne Fehler. Ein paar mehr Neuner sorgten dafür das Robert sich mit 902 Holz (12 WP) noch knapp vor dem ebenfalls starken Bernd Göbel, mit seinen 879 Holz (10 WP), platzierte. Da konnten die Gäste nur in die Röhre gucken. Sie fanden beide nicht so ganz zu ihrem Spiel, sodass für Holger bei 825 Holz (5 WP) und Mannschaftskamerad Sascha bereits bei 794 Holz (3 WP) Schluss war. Ein Block nach Maß für die Gastgeber.

So sollte es auch weiter gehen. Dabei setzte man im Mittelblock auf Thorsten Ragge und Volker Port. Für die Gäste wollten Timo Metzger und Robin Schrecklinger die Partie nochmal spannend gestalten. Die beiden Münstermaifelder arbeiteten aber hart und zielstrebig daran, diese Hoffnung erst gar nicht aufkommen zu lassen. Auch sie zeigten sich stabil, sicher und nervenstark. Timo Metzger (788 Holz; 1WP) musste schon früh abreißen lassen, aber Robin blieb den Maifeldern dicht auf den Fersen. Doch sowohl Thorsten (857 Holz; 8 WP) als auch Volker (863 Holz; 9 WP) ließen den heranstürmenden Robin abblitzen, der immerhin noch auf 841 Holz (6 WP) kam. Auch der zweite Block lief „wie am Schnürchen“. Die Gäste konnten noch keine Überspielung erzielen.

Jetzt wollte man den Sack mit Christan Jung und Frank Trarbach zu machen. Die Gäste hatten in Form von Wolfgang Ulrich und Marc Glöckner. Und auf einmal kam dann doch noch mal Spannung auf, zum Nachteil der Gastgeber. Marc Glöckner war heute hervorragend aufgelegt und auf dem besten Weg eine hohe Zahl und damit auch Überspielungen zu erzeugen. Das gelang ihm letzten Endes auch, aber mit seinen 891 Holz (11 WP) konnte er sich immerhin nicht noch vor Robert schieben. Unterdessen sorgte Christian für eine gute Mannschaftsleitung, da er sich mit seinen 850 Holz (7 WP) direkt hinter Thorsten und Volker einordnete. Frank unterdessen kam nur mäßig zu seinem Spiel, konnte aber am Ende immerhin noch 815 Holz (4 WP) verbuchen und auch Kontrahent Wolfgang hinter sich zu lassen, der mit 793 Holz (2 WP) von der Bahn ging. Das Gesamtergebnis beläuft sich damit auf 5166 zu 4932 Holz, sowie 50 zu 28 Wertungspunkten. Damit fahren die SK Münstermaifeld einen wichtigen Heim-Dreier ein, der nach den knappen Entscheidungen der vergangenen Wochen gegen sie ein bisschen „Balsam für die geschundene Seele“ war. Die Erleichterung zurück in die Erfolgsspur gefunden zu haben war der Mannschaft und auch den Fans ins Gesicht geschrieben. Nun ist man heiß auf die Aufholjagd und kann nun wieder mit neuer Zuversicht um jeden Punkt und jedes Holz fighten. Darauf muss man aber noch ein wenig warten, da in den nächsten beiden Wochen aufgrund der Herbstferien und der damit einhergehenden Pause keine Spiele stattfinden. In der Zwischenzeit wird man weiter daran arbeiten, um noch besser zu werden. Die nächste Gelegenheit dies unter Beweis zu stellen hat man dazu am 26. Oktober ab 14 Uhr, wenn man die TG Herford besucht. Sollte man dort einen Punkt erzielen können, würde man einen großen Schritt in die richtige Richtung machen können und sich weiter in der Tabelle hochhangeln können. Die Zuversicht dafür ist auf jeden Fall bei allen vorhanden.

Robert Heinichen führt seine Mannschaft an und zurück auf die Siegerstraße. Foto: Mike Killadt

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