Saisonhöhepunkt im Rahmen der Rallye-Weltmeisterschaft
Das Fazit fiel durchweg positiv aus
Andernach. Die Andernacher Rennsportfirma DTR Performance GmbH setzte ihren Peugeot 208 T16 R5 bei der „ADAC Rallye Deutschland“ rund um Trier ein. Dirk Riebensahm und Dennis Zenz absolvierten den Saisonhöhepunkt im Rahmen der Rallye- Weltmeisterschaft vor über 200.000 Zuschauern mit Bravour. Nach 18 Wertungsprüfungen über 300 Kilometer auf Bestzeiten rollte das Duo in seinem brüllenden Löwen als fünftbestes deutsches Team auf Gesamtrangrang 34 vor einer großartigen Kulisse durch die Porta Nigra.
Nach einem gelungenen Testeinsatz bei der ADAC Rallye „Rund um Oberehe“ mit Start- und Ziel in der Krimistadt Hillesheim inmitten der Vulkaneifel stand dem Abenteuer „ADAC Rallye Deutschland“ nichts mehr im Weg. Nach der Dokumentenabnahme am Montag folgte an den beiden darauffolgenden Tagen die Besichtigung der Wertungsprüfungen. Am Donnerstag fanden während des Shakedown bei Konz letzte Test- und Einstellfahrten statt. „Für uns gab es einen kurzen Schreckmoment, als wir mit dem Hinterrad an einem Bordstein anschlugen. Glücklicherweise wurde nichts beschädigt, so dass wir am Abend den stimmungsvollen Showstart in der Trierer Innenstadt genießen konnten“, beschrieb Riebensahm den spannungsgeladen Auftakt. „Wir begannen den Freitag in den Weinbergen vorsichtig, was bei den vielen gestrandeten Fahrzeugen links und rechts der Piste sicherlich die richtige Taktik für den Auftakt war. Beim abendlichen Zuschauerrundkurs Ollmuth lief alles perfekt und wir konnten eine gute 28. Gesamtzeit fahren“, strahlte der Andernacher nach dem ersten Tag.
Der zweite Tag stand im Zeichen der schnellen Prüfungen im Saarland und der legendären Panzerplatte in Baumholder, die mit über 40 Kilometern Streckenlänge das Highlight der Veranstaltung darstellte. „Hier hatten wir bei kühlen Temperaturen und feuchten Bedingungen auf zu harte Reifen gesetzt, was zur Freude der zig Tausend Fans zu einigen Querstehern führte“, schmunzelte der Andernacher Peugeot-Pilot.
Am dritten Tag ging es nochmals in die Weinberge zur berühmten Prüfung „Drohntal“ und zur WP „Sauertal“, die nur wenige Kilometer vor den Toren Triers stattfand. Hier konnte das Duo nochmals mit einer guten Zeit auf sich aufmerksam machen. „Die Zusammenarbeit mit meinem neuen Copiloten Dennis Zenz funktionierte sehr gut. Die Mechaniker lieferten ebenfalls eine super Leistung ab, der DTR-Performance/Vulkatec Peugeot funktionierte während der gesamten Veranstaltung völlig problemlos“, zeigte sich Riebensahm nach dem feierlichen Zieleinlauf begeistert.
„Am Ende fehlten uns lediglich 0,7 Sekunden auf den mehrfachen deutschen Rallye-Meister Herrmann Gassner, der an dieser Veranstaltung seit über 20 Jahren teilnimmt und die Strecken wie seine Westentasche kennt. Wir steigerten uns von Kilometer zu Kilometer und sind mit dem Ergebnis mehr als zufrieden“, zog auch Profi-Copilot Dennis Zenz ein durchweg positives Fazit.
