110 Jahre Tennis-Club Neuwied e.V.
Das Sommerfest wurde zur Jubiläumsfeier
Neuwied. Seit dem 5. Mai 1907 wird unter dem Namen Tennis – Club Neuwied e.V. in Neuwied Tennis gespielt. Im Rahmen des diesjährigen Sommerfestes würdigte der Club im Beisein vieler Mitglieder und Gäste dieses Ereignis. Mehrere Standorte, von der Dammstraße über den Bismarkpark zum Weidchen und letztlich auf den Weißen Berg hatte der Club bezogen. Der Erste und der Zweite Weltkrieg sowie die französische Besatzungszeit von 1945 bis 1948 ließen zwar keinen Spielbetrieb zu, doch heute ist der Club umso lebendiger. Mit mehr als 400 Mitgliedern einer der stärksten Tennisvereine des Landes und mit 24 Mannschaften im Spielbetrieb auch sehr aktiv, ist der Club eine bevorzugte Adresse im Tennissport. Kürzlich hatte der Club die Mitglieder und Freunde zu einem kurzweiligen Sommerfest auf den Weißen Berg eingeladen. Nachdem der Vorsitzende Bernd Franzmann bei der Begrüßung einen Streifzug durch die 110 Jahre Vereinsgeschichte gemacht hatte, überbrachte der Sportkreisvorsitzende des Sportbundes Rheinland, Alfred Hofmann, die Glückwünsche des Verbandes. Er schilderte dabei unter anderem wie wichtig gesunde und tatkräftige Vereine für die Gesellschaft sind und assistierte der Clubführung, hier immer auf dem richtigen Weg zu sein.
Das gleiche Lob erhielt der Verein von den nachfolgenden Gästen, unter anderem Michael Mang, Jan Einig und Ulrich Adams. Sportlich wurde an diesem Tag auch einiges geboten. Die anwesenden Mitglieder und Freunde trugen einige Mixedspielen aus, junge Aktive unterhielten die Gäste mit einem Schaukampf und die Kleinsten zeigten im Schautraining, was sie schon gelernt hatten. Um 17 Uhr flog dann eine Fotodrohne, gesteuert von Andrea Niebergall, über die Anlage und machte einige Luftbildaufnahmen. Dabei wurde ein Gruß aus Tennisbällen und Spielern für die Tennisfreunde aus Bromley aufgenommen, wo der Club in drei Wochen diese Luftbildaufnahme als Gastgeschenk übergeben will.
Im Anschluss weihte der Vorsitzende die neue Boulebahn ein, und mit Unterstützung von Hans Bäsch aus Melsbach wurden die ersten Würfe auf das Schweinchen gemacht. Hier bietet der Club ab jetzt eine Möglichkeit, sich neben dem reinen Tennisspiel auch in anderer Form in froher Runde auf dem Clubgelände zu treffen und sich sportlich zu betätigen. Ab 18 Uhr hatte der Pächter des Tennisstübchens ein hervorragendes italienisches Buffet aufgebaut, was von allen Anwesenden sehr gelobt wurde. Im eigens aufgebauten Erdinger Biergarten gab es nun reichlich Essen und Getränke und die Gesellschaft steuerte gemütlich in den Abend. Ab 20 Uhr ging es mit der Rockband „Saitensprung“ mit sechs Musikern in einen stimmungsvollen Abend. Die Musiker hatten für alle etwas im Repertoire und auch auf einer kurz geschnittenen Wiese konnte getanzt werden. Gegen Mitternacht musste leider Schluss gemacht werden und aufgrund der Temperaturen war dies auch langsam nötig. Ein schöner Tag ging zu Ende und da der Wettergott es mit dem Club gut meinte, überwiegen die positiven Dinge in der Erinnerung an das diesjährige Sommerfest.
