Lokalsport | 26.06.2024

Sportbund Rheinland hielt seine Mitgliederversammlung in Vallendar ab

Das neue Selbstbewusstsein des Sports

Monika Sauer (li.) ehrte Wolfgang Scheib (re.) für sein jahrzehntelanges Engagement mit der Ehrenplakette des Landessportbundes in Silber. Auch seiner Ehefrau Hanne wurde mit einem Blumenstrauß gedankt. Foto: Sportbund Rheinland

Vallendar. Im Jahr seines 75-jährigen Bestehen will der Sportbund Rheinland (SBR) mit einem neuen Selbstbewusstsein auftreten. Das machte SBR-Präsidentin Monika Sauer in ihrer Rede auf der Mitgliederversammlung in der Stadt- und Kongresshalle Vallendar deutlich: „Der Sport muss seine Sichtbarkeit verbessern, damit die Wichtigkeit seiner gesellschaftlichen Rolle von der Politik besser wahrgenommen wird.“

Sauer appellierte an die anwesenden Vereinsvertreter*innen, sich ebenfalls selbstbewusst für die eigenen Belange und Interessen einzusetzen. „Seien Sie sich Ihres Wertes für ein funktionierendes Zusammenleben in Ihrer Gemeinde bewusst und scheuen Sie sich nicht, wenn nötig auch Konflikte einzugehen, um die Ziele Ihres Vereins zu erreichen,“ forderte die SBR-Präsidentin.

In diesem Zusammenhang versprach Sauer, gegenüber dem Land weiterhin vehement für die Interessen des organisierten Sports einzutreten – sei es bei der Verbesserung der Sportstättensituation oder bei finanziellen Fragen. „Eine verstärkte Förderung des organsierten Sports ist ein absolutes Muss und nicht nur Kann, denn die Inflation hat die Mittelerhöhungen der letzten Jahre längst verzehrt“, betonte Sauer. Konkret mahnte sie die Anzahl und den Zustand der Schwimmbäder in Rheinland-Pfalz an und forderte, die Obergrenze im Sonderprogramm für Sportstättenbau auf 100.000 Euro anzuheben.

Auch der rheinland-pfälzische Innenminister Michael Ebling unterstrich in seinem Grußwort den „unschätzbaren Wert des Sports für die freie und demokratische Gesellschaft.“ Er dankte dabei insbesondere den Vereinsvertreter*innen und Übungsleiter*innen, die ein schönes und wichtiges Ehrenamt ausführen. „Sich für den Sport zu engagieren heißt, sich für die Menschen zu engagieren“, so der Sportminister, der zudem die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Ministerium und organisierten Sport hervorhob.

Nach den ausführlichen Berichten und Grußworten verabschiedete die Mitgliederversammlung einstimmig die Haushaltsnachweise 2022 und 2023 sowie die Haushaltspläne 2024 und 2025. Laut SBRGeschäftsführer Martin Weinitschke, der die einzelnen Posten detailliert erläuterte, plant der SBR für die nächsten beiden Jahre mit einem Haushaltsvolumen von rund 8,1 Millionen Euro.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung gab es eine besondere Überraschung für Wolfgang Scheib, der sein Amt als Vizepräsident des SBR nach 10 Jahren aus persönlichen Gründen niedergelegt hat. Für sein besonderes ehrenamtliches Engagement für den Sport im Rheinland erhielt Scheib, unter anderem seit 1997 Sportkreisvorsitzender im Kreis Bad Kreuznach, die Ehrenplakette des Landessportbundes in Silber. Die Versammlung würdigte die emotionale Ehrung mit langanhaltenden Standing Ovations. Pressemitteilung des

Sportbund Rheinland

Monika Sauer (li.) ehrte Wolfgang Scheib (re.) für sein jahrzehntelanges Engagement mit der Ehrenplakette des Landessportbundes in Silber. Auch seiner Ehefrau Hanne wurde mit einem Blumenstrauß gedankt. Foto: Sportbund Rheinland

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