Wiedersehen am Rhein
Deichstadtvolleys verpflichten Taylor Rae Slover
Neuwied. Arg eng sah es noch vor einer Woche auf der Spielerliste der Deichstadtvolleys aus. Inzwischen sind aber Verbesserungen eingetreten: Die vier corona-positiven Spielerinnen konnten ihre Quarantäne beenden und befinden sich seit dem Wochenende wieder im Training. Dort trafen sie auf ihre neue Mitspielerin, Taylor Rae Slover, die fast zeitgleich aus Kalifornien eingetroffen war.
Schon nach dem langfristigen Ausfall von Julia Wenzel hatte Cheftrainer Dirk Groß begonnen, sich auf dem Spielerinnenmarkt nach Ersatz für die sympathische Stuttgarterin umzusehen. Schnell war klar, dass dies wegen der fortgeschrittenen Saison äußerst schwierig sein würde und vor allem keine Europäerin verfügbar ist. So wurden die Deichstadtvolleys wieder in den USA fündig: Mithilfe der Kalifornierinnen Haile Watson und Maddy Halteman konnte deren ehemalige Teamkollegin von den Fresno State Bulldogs, Taylor Rae Slover, verpflichtet werden. Es kam zum Wiedersehen am Rhein.
Die 24-jährige ist 1,87m groß und soll, wenn alle Formalitäten abgeschlossen sind, als Außenangreiferin eingesetzt werden. Nach der gemeinsamen Zeit im College spielte sie zunächst in der finnischen 1.Liga bei WoVo Rovaniemi, bis die Saison in der Pandemie abgebrochen werden musste. Dann führte der Weg in die Schweiz zum Erstligisten Volley Lugano, doch wurde auch diese Saison durch das Virus verwirbelt. „Covid machte alles sehr schwierig, vor allem, wenn man weit von zuhause weg ist“, blickt sie zurück. Deshalb habe sie sich eine Auszeit verordnet. Jetzt aber sehe sie sich bereit für die Herausforderung beim Neuling der 1. Bundesliga: „Ich spiele unheimlich gern Volleyball und will immer dazulernen, aber auch, wenn wir uns als Spielerinnen täglich gegenseitig fordern, werden wir auch als Mannschaft vorankommen“.
Nach den ersten Trainingseinheiten kann Dirk Groß dies bestätigen: „Taylor ist eine sehr einsatzbereite, engagierte und präsente Spielerin. Sicher wird sie noch eine gewisse Zeit brauchen, denn sie hat einige Wochen nicht trainiert. Sie ist aber sehr motiviert, kontaktfreudig, hat alle positiven Informationen, die wir über sie hatten, voll bestätigt und ist schon jetzt als Persönlichkeit in unser Team integriert“, lobt Dirk Groß.
Dies merkt man der Spielerin an, die mit positiven Eindrücken von ihrem neuen Umfeld nicht zurückhält.
„Ich fühle mich vom Verein umsorgt und aufgenommen wie in eine Familie“, erzählt sie. Natürlich spiele auch eine Rolle, dass so viele Amerikanerin im Team seien, das mache viel Spaß. Besonders wohl fühle sie sich in Engerser Altstadtwohnung nahe am Rhein, die sie mit ihren alten und neuen Mitspielerinnen Maddy Halteman und Haile Watson teilt: „Meine Familie hier“, freut sie sich über das Kalifornien am Rhein.
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