TuS Erpel: 46. Osterlauf nach Corona-Zwangspause
Deike Glaeser und Thierry van Riesen gewinnen Langstrecke
Erpel. Nach coronabedingter Zwangspause fand am Ostersamstag der 46. Osterlauf des Turn- und Sportvereins Erpel auf dem Plateau der Erpeler Ley statt.
Das „Rumpfteam“ der Organisatoren des TuS Erpel konnte nach der zweijährigen Pause 140 Sportlerinnen und Sportler auf der Erpeler Ley begrüßen. Die Veranstaltung fand coronabedingt in eingeschränkter Form statt - keine Nachmeldemöglichkeit und keine Siegerehrungen nach dem Lauf.
Bei bestem Läuferwetter begannen die Bambini (3 - 5 Jahre) ihren Lauf über die 320-m-Plateaurunde, wie immer lautstark von Eltern und Betreuern angefeuert. Es folgte der Lauf der 6 - 9-jährigen Schülerinnen und Schüler über 965 m. Hier konnte sich die 9-jährige Mia Adam vom Neusser SV sogar gegen etliche Jungen durchsetzen und den Lauf vor Mara Halft (VfB Linz) gewinnen. Eine gute Beteiligung gab es beim Schülerlauf der 10 - 15-jährigen, den der 13-jährige Timo Krein (TV Königswinter) gewann. Die SSG Königswinter konnte die jahrelange Dominanz des VfB Linz brechen und diesen Wanderpokal gewinnen.
Die Mittelstrecke (3.150 m) dominierten dann zwei Athleten des Neusser SV 1900. Die 17-jährige Sarah Dicks (12:42 min.) und der gleichaltrige Mika Adam (10:29 min.) gewannen diesen Wettbewerb. Immerhin 68 Läufer/innen starteten über die 9.450-m-Langstrecke, die als erster Wertungslauf für den „Rhein-Westerwald 10-km-Cup“ gewertet wird. Hier setzten sich Deike Glaeser (SSG Königswinter, 40:09 min.) vor Franziska Schamel (M5K Unkel, 42:02 min.) und Thierry van Riesen (LG Rhein-Wied, 34:15 min.) vor Jakob Kube (Tri Team Dattenberg, 34:32 min.) durch, ein guter Anfang für den Gewinn des Cups, der noch die Läufe in Windhagen (8. Mai) und Buchholz (3. September) umfasst. Auch den Wanderpokal in der Gesamtwertung aller Läufe konnte die SSG Königswinter gewinnen, mit klarem Vorsprung vor dem VfB Linz.
Trotz der guten Organisation der Laufveranstaltung, auch mit Hilfe der Einachserfreunde Erpel, ist die Zukunft des Osterlaufes des TuS Erpel ungewiss. Nicht nur die eigentliche Durchführung der 5 Läufe am Ostersamstag, auch die umfangreichen Vorbereitungsarbeiten bringen den Vorstand des TuS Erpel an seine Grenzen. Es fehlen einfach Ehrenamtler, die bereit sind, Aufgaben im Verein zu übernehmen. Dieses Problem teilt der TuS Erpel mit so manchem Verein, der um seine Existenz kämpft.
Der TuS Erpel bedankt sich bei den Sportlerinnen und Sportlern und weiteren Spendern, denn der Erlös der Veranstaltung, der als Spende für „Notfallhilfe Ukraine“ an die „Aktionsgruppe Kinder in Not e.V.“ geht, beträgt 966,50 Euro. Einige Startgelder stehen allerdings noch aus, sodass die endgültige Spende knapp vierstellig ausfallen dürfte.
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