Lokalsport | 15.05.2014

Fisherman’s Friend StrongmanRun 2014 am Nürburgring

Delegationen aus Luxemburg und Sachsen-Anhalt informierten sich

210 Einsatzkräfte des DRK gewährleisteten Sicherheit am Nürburgring

Wie in den Vorjahren hatten am großen Wasserbecken ausgebildete Wasserretter der DRK-Wasserwacht aus Cochem und „Landretter“ ein wachsames Auge auf die Teilnehmer.Thorsten Trütgen

Nürburgring. Laut Veranstalterangaben ließen sich 50.000 Menschen trotz durchwachsenen Eifelwetters nicht davon abhalten, sich den Fisherman’s Friend StrongmanRun 2014 am Nürburgring anzuschauen. Von 13.000 angemeldeten Startern begaben sich 11.906 Läufer an den Start. 10.860 Teilnehmer erreichten innerhalb des zeitlichen Reglements das Ziel bei einem der schwersten Hindernisläufe der Welt. Mit 210 Einsatzkräften war das Deutsche Roten Kreuz (DRK) im Einsatz, um die Sicherheit der Extremsportler und Zuschauer zu gewährleisten.

Während des diesjährigen Fisherman’s Friend StrongmanRun waren auch eine vierköpfige Delegation der Zivilschutzbehörde Luxemburg und zwei Besucher des DRK-Wittenberg am Nürburgring, um sich über Durchführung und Ablauf des DRK-Einsatzes zu informieren. Im sächsischen Landkreis Wittenberg findet auf dem Gelände „Ferropolis“ erstmals im August ein Fisherman’s Friend StrongmanRun statt. Die Rotkreuzler folgten der Einladung des Organisators des StrongmanRun und nutzten die Möglichkeit, sich am Nürburgring über die Vorbereitung und Durchführung des Sanitäts- und Rettungsdienstes für dieses Leistungssportevent zu informieren. Die Delegation vom luxemburgischen Zivilschutz informierte sich ebenfalls über die Besonderheit der Durchführung solcher Veranstaltungen in Deutschland. Die Luxemburger Sicherheitsexperten gehen davon aus, dass die Teilnehmerzahlen dieses Jahr beim zweiten StrongmanRun in ihrem Land deutlich steigen. Aus diesem Grunde möchte man sich bestmöglich vorbereiten, wozu auch nach dem Selbstverständnis der Luxemburger Zivilschützer ein Blick über die Grenze keinesfalls schaden kann.

Unterkühlungen waren aufgrund der durchwachsenen Wetterlage in diesem Jahr keine Seltenheit. Alle Beteiligten waren aber auf die Situation bestens vorbereitet. Der Veranstalter hielt extra 10.000 Rettungsdecken bereit, die von den Rettungskräften nach dem Zieleinlauf an frierende Läufer verteilt wurden. Knapp über 8.000 Teilnehmer nahmen dieses Hilfeleistungsangebot dankend an. Darüber hinaus wurden an den Hindernissen und auf der Strecke die klassischen sportbedingten Gelenkverletzungen sowie Schürf- oder Platzwunden nach Stürzen von den Rotkreuzkräften fachgerecht versorgt. 38 Personen wurden zur weiteren Behandlung in das naheliegende Krankenhaus nach Adenau gefahren. Ernstzunehmende Zwischenfälle hat es auch in diesem Jahr nicht gegeben. „Blessuren beim Sport sind ja nicht unüblich.

Für ein Sportevent dieser Größe sind die Hilfeleistungen im erwarteten Rahmen. Auch Leistungssportler haben mal einen schlechten Tag, an dem die Kondition nicht ausreicht“, bewertet DRK-Pressesprecher Thorsten Trütgen die Einsatzzahlen.

Wie in den Vorjahren hatten am großen Wasserbecken ausgebildete Wasserretter der DRK-Wasserwacht aus Cochem und „Landretter“ ein wachsames Auge auf die Teilnehmer.Thorsten Trütgen

Wie in den Vorjahren hatten am großen Wasserbecken ausgebildete Wasserretter der DRK-Wasserwacht aus Cochem und „Landretter“ ein wachsames Auge auf die Teilnehmer.Fotos: Thorsten Trütgen

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