Fußball-Rheinlandpokal, erste Runde
Der Favorit ließ nichts anbrennen
SV Eintracht Mendig setzte sich beim B-Ligisten SSV Buchholz 1922 souverän mit 4:0 (2:0) durch
Boppard. Der Anfang ist gemacht: Durch ein souveränes 4:0 (2:0) beim B-Ligisten SSV Buchholz 1922 zog Rheinlandliga-Aufsteiger SV Eintracht Mendig in die zweite Runde des Fußball-Rheinlandpokals ein. Die 80 Zuschauer auf dem Rasenplatz in Boppard sahen eine einseitige Partie, die Gäste aus der Eifel hätten durchaus auch höher gewinnen können.
„Der Gegner stand mit zwei Fünfer-Ketten am 16-Meter-Raum. Dann hast du es immer schwer, unabhängig davon, in welcher Klasse der Kontrahent spielt. Wir hatten gefühlte 95 Prozent Ballbesitz und sind dabei immer geduldig geblieben“, freute sich Eintracht Trainer Damir Mrkalj. Nach einem Doppelschlag von Tim Montermann kurz vor der Pause (35., 42,) war die Begegnung vorzeitig entschieden. Der französische Torjäger Brice Braquin (69.) und Neuzugang Matthias Wengenroth (77.) schraubten das Resultat nach Wiederanpfiff weiter in die Höhe.
SV Eintracht Mendig: Robin Rohr, Michael Koch &5. Marko Bosic), Alexej Eberhardt, Nikolas Groß (46. Pascal Zimmer), Adrian Medic, Leonard Zerwas (46. Dama Kanoute), Matthias Wengenroth, Teodor Slavov (68. Joel Maas), Niklas Heinemann, Tim Montermann (46. Jonas Hemgesberg), Brice Braquin.
„Der Pokal ist vorerst einmal Nebensache. Ab jetzt gilt unsere volle Konzentration dem Meisterschaftsauftakt gegen die SG Schneifel“, blickte Mrkalj auf die Partie am kommenden Sonntag, 10. August, um 15 Uhr auf dem Kunstrasenplatz an der Brauerstraße voraus. Im Anschluss stehen gleich drei Begegnungen gegen die Mitaufsteiger Spvgg Wirges, FV Rheingold Rübenach und SG Arzfeld auf dem Programm. Ein guter Start gegen die direkte Konkurrenz sollte den Grundstein für das Erreichen des Klassenverbleibs legen. „Wir wissen natürlich alle, dass in der Rheinlandliga für uns ein anderer Wind wehen wird“, so Mrkalj. „Mein spielender Co-Trainer Kodai Stalph und ich haben aber ein perfekt ausbalanciertes Team aus jungen talentierten Spielern und erfahrenen Routiniers geformt. Uns muss nicht bange sein.“
Kader, Tor: Robin Rohr, Nico Fogolin, Noah Schmitt.
Abwehr: Michael Koch, Pascal Zimmer, Kodai Stalph, Alexej Eberhardt, Adrian Medic, Marko Bosic, Nikolas Groß, Florian Birnstock.
Mittelfeld: Carsten Thelen, Niklas Heinemann, Matthias Wengenroth, Leonard Zerwas, Tim Montermann, Teodor Slavov, Joel Maas, Dama Kanoute, Max Bernards.
Angriff: Brice Braquin, Meris Ramic, Jonas Hemgesberg.
