Fußball-Rheinlandpokal, erste Runde
Der Favorit tat sich lange Zeit schwer
SG Mendig/Bell setzte sich bei der Reserve des SC Vallendar nach größeren Anlaufschwierigkeiten mit 7:0 (1:0) durch
Vallendar. Die SG Eintracht Mendig/Bell hat die zweite Runde des Fußball-Rheinlandpokals erreicht: Die Mannschaft von Trainer Jörg Schäfer, die am kommenden Sonntag die neue Saison in der Bezirksliga Mitte in Angriff nimmt, setzte sich beim C-Ligisten SC Vallendar II nach größeren Anlaufschwierigkeiten mit 7:0 (1:0) durch.
„Wir taten uns lange Zeit schwer, es war sicherlich kein gutes Spiel von uns. Die nötige Ruhe am Ball fehlte. Hinten raus hätte es zwar zweistellig werden können, doch ein solches Ergebnis hätte der aufopferungsvoll kämpfende Gegner auch nicht verdient gehabt“, zog Frank Schmitz, Sportlicher Leiter der SG, ein nüchternes Fazit. Zur Pause führte der Gast vor 40 Zuschauern auf dem Kunstrasenplatz in Vallendar nach einem Treffer von Brice Braquin (24.) lediglich mit 1:0. Erst mit dem 2:0 durch Niklas Heinemann in der 69. Minute war der Widerstand der SC-Reserve gebrochen. In der Schlussphase schraubten Leonard Zerwas (77.), der eingewechselte Tim Montermann (85.), erneut Braquin (89.) und Heinemann mit einem Doppelpack (90. + 1, 90. + 3) das Ergebnis in die Höhe.
Am ersten Spieltag der Meisterschaftssaison muss die Eintracht am Sonntag, 13. August, bei der Grafschafter SG antreten. Die Partie beim Aufsteiger aus der Kreisliga A Rhein/Ahr wird um 14.30 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Vettelhoven angepfiffen. Personell sieht es weiterhin dünn aus: Joachim Akwapay muss sich am Donnerstag in Koblenz einer MRT-Untersuchung unterziehen, damit ausgeschlossen werden kann, dass bei der im Freundschaftsspiel gegen den VfB Linz erlittenen Schulterverletzung keine Bänder in Mitleidenschaft gezogen worden sind. Die Rückkehr von Pascal Zimmer verzögert sich weiter, Florian Birnstock hat sich in den Urlaub verabschiedet.
„Wenn wir komplett sind, können wir in der Bezirksliga Mitte eine gute Rolle spielen. In Vettelhoven erwartet uns allerdings ein heißer Tanz. Es werden viele Zuschauer da sein, ich freue mich drauf“, blickte Schmitz voraus. „In den entscheidenden Situationen sollten wir clever und abgezockt sein. Möglicherweise müssen wir uns bei der zweiten Mannschaft noch einige Leute ausleihen. Von einem Kader mit 18 Feldspielern und zwei Torhütern sind wir momentan noch weit entfernt.“
SG Eintracht Mendig/Bell: Yannic Waupke, Nikolas Groß, Leonard Zerwas, Lars Assenmacher (46. Tim Montermann), Brice Braquin, Jacob Groß, Damir Mrkalj, Julian Groß (77. Florian Birnstock), Niklas Heinemann, Johannes Limbach, Milan Rawert.
