SV Rot-Weiß Merl, C-Juniorinnen
Der Nachwuchs bleibt in Lauerstellung
Merl. Die C-Juniorinnen des SV Rot-Weiß Merl starteten nach den Herbstferien gleich mit einem Knallerspiel in die Rückrunde der Bezirksliga. Die Amselstädterinnen traten beim SSV Walberberg an, dem ärgsten Konkurrenten um den zweiten Tabellenplatz, der im Frühjahr zur Teilnahme an der Mittelrheinliga berechtigt. Den Auftakt verschliefen die Mädels total. Nach zehn Sekunden stand es 1:0 für den Gastgeber. Doch zum Glück fanden die Merlerinnen keine drei Minuten später die richtige Antwort und trafen zum Ausgleich.
Der Rest des Spiels war ein offener Schlagabtausch auf hohem Niveau. Beide Teams waren jetzt richtig in der Partie und wollten unbedingt den Sieg. Doch auf beiden Seiten standen starke Abwehrreihen, die nur wenige Torchancen zuließen. So blieb es am Ende bei einem leistungsgerechten 1:1-Unentschieden.
Eine Woche später war mit dem 1. FC Rheinbach der Tabellenletzte zu Gast in Merl. Doch die Merler Mannschaft war krankheitsbedingt derart ersatzgeschwächt, dass auch dieses Spiel ganz sicher kein Selbstläufer werden würde. Dennoch ließ es sich zunächst ganz gut an. Nach fünf Minuten hieß es 1:0. Weitere Chancen folgten, wurden aber nicht genutzt. Dies kam den Gästen zu Gute, die nun zweimal kurz nacheinander eine Unaufmerksamkeit in der Merler Abwehr nutzten und mit 2:1 in Führung gingen.
Jetzt waren die Gastgeberinnen kurzzeitig sehr verunsichert, nichts wollte mehr gelingen. Später rissen die Merler Mädchen das Ruder aber wieder herum, drückten den Gegner immer mehr in dessen Hälfte und erzielten nach einer sehenswerten Kombination den Ausgleich.
In der zweiten Hälfte ein komplett anderes Bild. Es spielten nur noch die Amselstädterinnen, und angesichts der zahlreichen Torchancen hätte das Spiel schnell entschieden sein sollen. War es aber nicht, lediglich ein Treffer zum 3:2 sollte noch gelingen. Das genügte aber letztlich, denn von den Gästen kam nun nicht mehr viel.
Nach dem Spiel gab es ein großes Lob von den Trainern vor allem für die zwei D-Mädchen, die auf den Außenverteidigerpositionen auf dem ungewohnten Großfeld eine mehr als ordentliche Partie abgeliefert hatten. Auch dem Rest der Mannschaft gebührt Respekt dafür, dass er nach dem zwischenzeitlichen Rückstand nicht den Kopf hängen ließ, sondern sich zurückkämpfte und so das Spiel noch drehen konnte. Nur an dem ewigen Thema Chancenverwertung muss nach wie vor kräftig gearbeitet werden.
Nun stehen die Merler Mädchen drei Spieltage vor dem Ende der Herbstrunde auf dem dritten Platz, punktgleich mit dem Zweiten Walberberg und nur zwei Punkte hinter Klassenprimus Ippendorf. Es ist also noch alles drin im Aufstiegsrennen.
Es ist noch alles drin im Aufstiegsrennen. Foto: Picasa
