Lokalsport | 29.06.2018

Mike Rockenfeller in der DTM auf Platz 15 und 16

„Der Norisring ist nicht meine Lieblingsstrecke“

Für Mike Rockenfeller (Nummer 99) war auf dem Norisring nichts zu holen. DEB/Hoch Zwei

Neuwied. Der Norisring in Nürnberg gehört mit einer Länge von 2,3 km zur kürzesten Strecke im DTM-Kalender. Es ist der einzige Stadtkurs und wird deshalb auch das „Fränkische Monaco“ genannt. Die Bremsen werden enorm beansprucht und auch die Reifen müssen auf dem welligen Strassenkurs enorme Arbeit leisten.

„Die Strecke in Nürnberg gehört nicht zu meinen Lieblingsstrecken. Mein bestes Resultat dort war in der Saison 2013 mit Rang fünf. Die vier Kurven haben es in sich, da musst du den Unterschied machen. Im vergangenen Jahr war ich hier schnell und konkurrenzfähig. Diese Strecke ist speziell, auf die muss man sich gut vorbereiten,“ so Mike Rockenfeller.

In Rennen eins am Samstag ging Edoardo Mortara auf seinem AMG Mercedes als Trainingsschnellster in das 55 Minuten plus einer Runde dauernde Rennen. Mit gutem Start verteidigte er seine Position. In der neunten Runde fuhr der Mercedespilot zu seinem Pflichtboxenstopp und mit den neuen Reifen, die ja nicht mehr vorgewärmt werden dürfen, wehrte er alle Attacken des zweifachen Champions Marco Wittmann im BMW M4 ab. Nach 68 Runden fuhr Mortara in seinem 100. DTM Rennen als erster durchs Ziel vor Markenkollege Gary Paffett. Für Audi und Mike Rockenfeller, der von Startplatz 17 ins Rennen ging, lief es nicht optimal und mit dem 15. Rang im Endergebnis konnten auch keine großen Freudensprünge gemacht werden. Schon in Runde zwei kamen einige DTM Piloten an die Box zum Pflichtstopp, darunter auch „Rocky“. Doch weiter nach vorne ging es nicht für den Neuwieder. So war es nicht verwunderlich, dass der beste Audi Fahrer Jamie Green aus England nur als elfter die Ziellinie überfuhr. Dabei sah es zumindest im dritten Freien Training für Audi und speziell Mike Rockenfeller noch gut aus. Der Neuwieder war schnellster, doch danach ging es in der Qualifikation nicht weiter nach vorn. „In der DTM ist es in diesem Jahr noch enger von den Zeiten wie in den letzten Jahren, du darfst dir nicht den geringsten Fehler erlauben, dann bist du sofort hinten und auch das Auto muss 100% auf diesen winkligen Kurs abgestimmt sein. Weil es in den Freien Trainigssitzungen mit Regenschauern wechselhaft war, konnten wir auch nicht viel für die spezielle Strecke lernen. Ich hoffe, dass wir am Sonntag ein besseres Rennen fahren und ein paar Punkte von hier mitnehmen.“

Auch am Sonntagmorgen war der Neuwieder schnellster im Freien Training, doch auch im Qualifying zu DTM Lauf zwei passte nicht viel zusammen. Rockenfellers Start in das zweite Rennen war gut und schon nach zwei Runden kamen die ersten von 18 DTM Piloten zu Ihrem Pflichtboxenstopp, auch Rockenfeller steuerte die Box an. Wieder im Rennen mit neuen Reifen reihte er sich als 17. in die Liste ein und kommt bis auf 14 nach vorne, es reicht aber nicht, um nach ganz vorne zu fahren. Im Mittelfeld wurde um jeden Meter gekämpft, so Timo Glock gegen den Briten Gary Paffett, der den Kürzeren zieht. Es führte der Fürther Marco Wittmann, der sein Heimrennen vor über 100000 DTM Fans gewinnt, allerdings kommt er gegen Ende des rennens gewaltig unter Druck von Vortagessieger Mortara und Daniel Juncadella. Nach 64 Runden kommt auch Mike Rockenfeller als 16. ins Ziel. „Leider gabs auch heute keine Punkte für mich in der Meisterschaft. Ich habe alles gegeben, aber es sollte nicht sein. Für mich war es ein Wochenende zum Vergessen. Abgesehen von den Bestzeiten in einer der drei Freien Trainingssitzungen war es ein frustrierendes Wochenende. Jetzt freue ich mich auf die Rennen in Zandvoort in Holland, diese Strecke liegt mir und unserem Auto besser. Ein geiler Track in den Dünen am Meer,“ so Rockenfeller.

In der Tabelle der Deutschen Tourenwagen Masters führt der Brite Gary Paffett auf Mercedes mit 99 Punkten vor Edoardo Mortara im Mercedes mit 93 Zählern und Marco Wittmann auf BMW mit 92 Punkten. Mike Rockenfeller liegt mit 34 Punkten auf dem zehnten Rang. Vom 13. bis 15. Juli geht es dann mit den Rennen neun und zehn im Dünenkurs von Zandvoort in Holland weiter. DEB

Für Mike Rockenfeller (Nummer 99) war auf dem Norisring nichts zu holen. Foto: DEB/Hoch Zwei Foto: Hoch Zwei / Juergen Tap

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