Verbandsbürgermeister und Ortsbürgermeister empfingen David Breuer im Rathaus
Der Triathlet David Breuer ist zurück von der Weltmeisterschaft
Adenau/Insul. Sportlich aktiv war David Breuer aus Insul schon immer und im Alter von etwa 14 Jahren wuchs die Leidenschaft zum Triathlon, mit den drei Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen, heran. Jetzt meldete sich der inzwischen 23-jährige Sportstudent von der großen Reise aus Australien zurück und wurde im Rathaus von Bürgermeister Guido Nisius und dem Insuler Ortsbürgermeister Ewald Neiß empfangen. Nach verschiedenen internationalen Wettkämpfen in Spanien, Türkei und sogar Brasilien hatte Breuer die Qualifikation zur WM erreicht. In Australien gehörte David Breuer zu den 56 männlichen Profi Triathleten die bei der Ironman WM im australischen Mooloolaba, mit insgesamt 2.721 Teilnehmern an den Start gingen. Die Weltmeisterschaft Ironman 70.3 beinhaltet (1,9 km Schwimmen, 90 km Rad, 21,1 km Laufen) und umfasst somit die Hälfte des legendären Ironman Hawaii mit der Langdistanz. David Breuer hatte sich lange und intensiv auf diesen Wettkampf vorbereitet und war bereits zwei Wochen vorher zum Training und Akklimatisierung nach Australien angereist. Beim Wettkampf selbst war dann auch seine Freundin anwesend, um ihn moralisch zu unterstützen. Nach dem Schwimmen im offenen Pazifik, dem Radfahren und Laufen konnte Breuer einen beachtlichen 58. Platz in der Gesamtwertung für sich verbuchen und auch beim Profifeld erreichte er Platz 32 in einer Zeit von 04:12:23. Zu diesem tollen Erfolg in der noch jungen Profilaufbahn gratulierten dann auch Bürgermeister Guido Nisius und Ortsbürgermeister Ewald Neiß ganz herzlich.
Sponsoren sind wichtig!
Trainiert wird David Breuer seit dem Jahre 2006 von Wolfram Bott und zu den Hauptsponsoren zählen die Eltern, wo der Vater in Adenau ein Fahrradgeschäft unterhält. Allerdings ist es für einen Profisportler wichtig, Sponsorengelder zu erhalten da auch die Teilnahme in Australien mit Flug und Unterkunft ganz schön ins Geld geht und da freut man sich, über jeden der einen unterstützt, so Breuer da die Preisgelder eher gering ausfallen und die Kosten nicht decken können.
Obwohl beim Einlauf im Australischen Ironman 70.3 ein beachtlicher 32. Platz herauskam, zeigte sich Breuer mit seiner Leistung nicht ganz zufrieden. Ich habe mir schon gewünscht unter den Top 30 dabei zu sein und nach der Trainingsleistung wäre sogar noch mehr drin gewesen, so der Triathlet. Aber er konnte die Topleistung in den drei Disziplinen nicht wie gewünscht abrufen und so hofft David Breuer beim nächsten Mal auf eine bessere Platzierung. Das Ziel des Sportstudenten ist es, einmal als Weltmeister auf dem Treppchen zu stehen und da werde ich in den nächsten zehn Jahren intensiv drauf hinarbeiten, so Breuer ganz zuversichtlich. Das er dafür genug trainiert steht ganz ausser Frage. Da zu seinem Trainingspensum immerhin bis zu 40 Stunden in der Woche zählen. Wenn ich mal gar nichts mache müsste ich schon krank sein, aber eine ganz kleine Auszeit vom Sport gönnt er sich dann doch. Für den Triathlon wünscht sich der Athlet David Breuer eine größere Beachtung, so wie es in Australien schon lange üblich ist. Nach dem Studium möchte Breuer in der Sportbranche Fuß fassen, denn vom Triathlon zu leben ist schon schwer und ohne Sponsoren und finanzielle Unterstützung der Eltern kaum möglich. Das nächste große Ziel ist dann im kommenden Jahr die WM Teilnahme in den USA. UM
