Fußball-Bezirksliga Ost: VfB Linz – SG Lautzert-Oberdreis/Berod 3:1 (1:0)
Der VfB Linz geht als Tabellenführer in die Winterpause
Linz. Der VfB Linz geht in der Fußball-Bezirksliga Ost nach dem 3:1 (1:0)-Sieg gegen die SG Lautzert-Oberdreis/Berod als Tabellenführer in die Winterpause und hat einen großen Schritt in Richtung Meisterschaft und Aufstieg in die Rheinlandliga getan. Der ärgste Widersacher TuS Burgschwalbach, dessen Spiel gegen die SG Müschenbach wetterbedingt ausfiel, ist den Kaiserberger mit nur drei Punkten Rückstand dicht auf den Fersen.
„Wir wollen unseren Vorsprung auf drei Punkte ausbauen“, betonte VfB-Trainer Thomas Schuster im Vorfeld der Partie und gleichzeitig eine Revanche für die im Hinspiel erlittene 1:4-Klatsche forderte, Beides gelang eindrucksvoll. In einer einseitigen und gutklassigen Begegnung dominierten die Platzherren vom Anpfiff weg die Szenerie und suchten einen frühen Torerfolg. Die Gäste liefen mit einer cleveren Defensivtaktik auf, konnten aber gute Einschussmöglichkeiten der Einheimischen nicht verhindern, die allerdings leichtfertig und unkonzentriert vor dem SG-Kasten agierten. Deshalb war der Jubel auch groß, als Adis Siljkovic (36.) nach einer schönen Einzelleistung die 1:0-Pausenführung markierte. Nach Wiederanpfiff hielt der Sturmlauf der Platzherren an, die aber weiterhin mangelnde Chancenverwertung betrieben. Ein Umstand, der sich in der 76. Minute rächte: Bei einem der wenigen Konter der Gäste entschied der Unparteiische Jan Schmidt auf Strafstoß, den SG-Torjäger Mihael Tomic sicher zum 1:1-Ausgleich verwandelte. Wer annahm die Partie würde sich wenden, der sollte sich irren, denn die Schuster-Schützlinge schüttelten sich kurz und drängten vehement auf den Siegtreffer. Mit der Einwechslung von Leonar Tolaj bewies VfB-Coach Schuster ein glückliches Händchen. Tolaj belebte nicht nur die Spielweise der Kaiserberger, sondern er „bereitete“ auch die 2:1-Führung vor. Bei einem Dribbling im gegnerischen Strafraum wurde er elfmeterreif gefoult. Den Strafstoß nutzte Adis Siljkovic (84.) zum Führungstreffer. Der ebenfalls eingewechselte Florian Mamuti (89.) sorgte nach Vorarbeit von Moritz Rott mit seinem neunten Saisontreffer für den 3:1-Endstand.
Verärgert zeigte sich SG-Trainer Nihad Mujakic nicht über die Niederlage, sondern über die Ansetzung der Partie, während alle übrigen Begegnungen wetterbedingt abgesetzt wurden. „Das ist ein klarer Fall von Wettbewerbsverzerrung. Wenn von acht möglichen Spielen ein einziges stattfinden soll, muss der Verband den kompletten Spieltag absagen“, ärgerte sich Mujakic, betonte aber auch im gleichen Atemzug: „Das war heute ein verdienter Sieg für Linz. Wir haben trotz sechs Ausfällen lange Zeit gut mitgehalten. Es hat uns aber auch das nötige Spielglück gefehlt.“ Im Lager der Linzer zeigte sich Trainer Schuster zufrieden. „Wir haben über 90 Minuten eine gute Leistung gegen einen starken Gegner gezeigt. Allerdings mussten wir die Partie früher entscheiden und nach dem 1:1 nicht noch einmal für Spannung sorgen“, resümierte Schuster nach dem Abpfiff.
Vorschau: Weiter geht es nach der Winterpause mit der Begegnung der SG Hundsangen gegen den VfB Linz am Sonntag, 03. März 2024 um 15 Uhr.
VfB Linz: Lück, Moritz Rott, Dillmann, Klein (89. Schlebach), Nürnberg, M. Siljkovic, Krupp, A. Siljkovic (90.+1 Warmsbach), Tücke (87. Vucic), Manuel Rott (68. Tolaj), Schopp (68. Mamuti).
SG Lautzert-Oberdreis/Berod: Vincek, Krebs, Lang, Friedrich, Brabender (72. Groß), Vera Cedeno, Schild, Trippler, Vucemilovic, Spohr (72. Soldo), Tomic.
Schiedsrichter: Jan Schmidt (Koblenz). Assistenten: Manuel Mück, Paul Volk.
Zuschauer: 80.
Torfolge: 1:0 Adis Siljkovic (36.), 1:1 Mihael Tomic (76., Foulelfmeter), 2:1 Adis Siljkovic (84., Foulelfmeter), 3:1 Florian Mamuti (89.). LS
