Fußball-Bezirksliga Ost
Der VfB Linz rückt auf den zweiten Tabellenplatz vor
Westerburg. Eine gelungene Wiedergutmachung für die bittere Pokalniederlage gegen Neitersen, ein eindrucksvoller 5:1-Sieg im Spitzenspiel bei der SG Westerburg und schlussendlich der zweite Tabellenplatz – der VfB Linz schwimmt in der Fußball-Bezirksliga Ost wieder auf der Erfolgswelle.
150 Zuschauer erlebten in der Westerburger Netclusive-Arena ein echtes und interessantes Spitzenspiel, das die Gastgeber zunächst dominierten und durch Albert Kudrenko (8.) in Führung gingen. Die Überlegenheit hielt auch in der Folgezeit an. Thomas Schnabel (12.) und Niklas Henry (18.) mit einem Pfostenschuss verpassten nur knapp auf 2:0 zu erhöhen. Mit zunehmender Spieldauer boten die Schuster-Schützlinge der engagierten und körperbetonten Spielweise der Platzherren Paroli und übernahmen das Kommando. Nach mehreren guten Einschussmöglichkeiten war es wieder einmal Florian Mamuti (42.), der nach einer schönen Kombination über Michael Krupp und Linus Tücke den längst fälligen 1:1-Ausgleich erzielte. Drei Minuten später ließ Jan Anhäuser dem starken SGW-Keeper Jonathan Kloft keine Chance und lochte zur 2:1-Pausenführung ein. In der zweiten Halbzeit agierten die Kaiserberger im Stil einer Spitzenmannschaft und entschieden die Partie schon früh durch einen Doppelpack von Fabio Schopp (63.) und Mamuti (65.) zum 1:4-Zwischenstand. In der Schlussphase belohnten die Gäste ihre spielerische und läuferische Überlegenheit mit einem weiteren Treffer, den Manuel Rott (83.) zum 1:5-Endstand einnetzte. „Nur 20 gute Minuten reichen in der Bezirksliga einfach nicht“, ärgerte sich SGW-Coach Thomas Schäfer, dessen Linzer Trainerkollege Thomas Schuster zufrieden war: „Das war eine Superleistung. Wir haben sehr konzentriert verteidigt und auch unsere Torchancen effektiv genutzt.“
SG Westerburg/Gemünden/Willmenrod: Kloft, Jung, J. Gläser (67. Heep), D. Gläser (81. Niedermowe), Henry, Ebers (62. Jung), Reichelt (60. Heene), Buchmann, Mohr, Kudrenko, Schnabel (90.+2 Werner).
VfB Linz: Lück, Dillmann, Becker, M. Siljkovic, Krupp, Nürnberg, Tücke (89. Schönhals), Moritz Rott, Anhäuser (72. Manuel Rott), Schopp (90.+3 Wamsbach), Mamuti (81. Tolaj).
Schiedsrichter: Dominik Link (Ellern).
Zuschauer: 150.
Torfolge: 1:0 Albert Kudrenko (8.), 1:1 Florian Mamuti (42.), 1:2 Jan Anhäuser), 1:3 Fabio Schopp (63.), 1:4 Mamuti (65.), 1:5 Manuel Rott (83.).
Vorschau: Am kommenden Sonntag reist die Schuster-Truppe in den hohen Westerwald und trifft dort um 15 Uhr auf den Vorletzten SG Wallmenroth-Scheuerfeld. Hier empfängt die schwächste Abwehrreihe (30 Gegentore) die mit 27 Toren nach elf Spielen beste Torfabrik der Liga. Eigentlich eine klare Sache. Oder?
LS
