HV Vallendar
Derbyniederlage für den HV Vallendar
HV Vallendar kann sich mit 24:28 nicht gegen TV 05 Mülheim durchsetzen
Vallendar. Das lange Warten hatte am vergangenen Freitagabend endlich ein Ende. Die Vallendarer Löwen empfingen in heimischer Halle den Lokalrivalen TV 05 Mülheim zum Rheinland-Derby. Die 500 Zuschauer freuten sich auf einen spannenden Handballabend der zwei stärksten Mannschaften des Handballverbandes Rheinland. Das letzte Aufeinandertreffen konnte der HV Vallendar mit 24:20 für sich entscheiden und wollte erneut die Punkte auf dem Mallendarer Berg behalten. Personell musste man krankheitsbedingt auf den erfahrenen Rechtsaußen Christian Offermann verzichten.
Von Beginn an entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Gästecoach Hilmar Bjarnason überraschte mit einer Manndeckung gegen Spielmacher Christian Schröder. Doch die Jungs vom HVV ließen sich davon nicht aus dem Konzept bringen und fanden im Angriff zunächst gute Lösungen im 5-gegen-5-Spiel. Über 3:2 und 5:4 schaffte man es in einem engen und kampfbetonten Spiel immer wieder vorzulegen.
In der 17. Minute wehrte Keeper Nils Lorenz einen Rückraumwurf ab und schickte umgehend Linkshänder Leon Krechel mit einem langen Pass auf die Reise. Das etwas zu lange Anspiel schnappte sich Krechel kurz vor der Torauslinie und schaffte es den Ball akrobatisch auf den mitgelaufenen Philipp Müller abzulegen, der sicher zum 6:4 verwandelte. Doch dann der Schreckmoment. Krechel landete unglücklich auf dem Arm und krümmte sich vor Schmerzen. Physio Alex Schmitt und der ausgebildete Rettungssanitäter Sebastian Witte aus unserer zweiten Mannschaft übernahmen die Erstversorgung, bis der Krankenwagen eintraf.
Spielunterbrechung für knapp eine Stunde
Die Partie wurde für knapp eine Stunde unterbrochen und das Schiedsrichtergespann Zintel/Jelicic gab den Teams die Möglichkeit, sich noch einmal aufzuwärmen. Bach: „Wir hoffen, dass es bei Leon nicht so schlimm wie vermutet ist und er schnell wieder fit wird. Der Schock saß bei allen tief. Wir nahmen uns vor für Leon zu kämpfen und den Derbysieg zu holen.“ Doch Mülheim konnte die Verletzungsunterbrechung besser abschütteln und startete nach Wiederaufnahme des Spiels konzentrierter und zielstrebiger. Immer wieder war es der Mülheimer Rückraumakteur Jan Hommen, der selbst torgefährlich war und seine Mitspieler clever einsetzte. So ging es mit einem 11:13-Rückstand in die Pause.
Die Vallendarer Löwen erwischten im zweiten Durchgang den besseren Start. Durch einen Doppelschlag von Linksaußen Kalani Schmidt hatte man in der 33. Minute die Pausenführung der Mülheimer egalisiert. Die Vallendarer Handballer hatten das Momentum auf ihrer Seite und wurden in den darauffolgenden Minuten zusätzlich durch zwei Zeitstrafen gegen Gästeakteur Hendrik Bauer gestärkt. Doch wie schon in den vergangenen Wochen konnte man kein Kapital aus den Überzahlsituationen schlagen und kassierte obendrein noch schmerzhafte Gegentore, sodass der TV 05 Mülheim sich in der 39. Minute einen 4-Tore-Vorsprung erarbeitet hatte.
Im weiteren Verlauf konnte der HVV immer wieder den Vorsprung verkürzen, schaffte es aber nie richtig heranzukommen. Dies war auch in der Chancenverwertung begründet. Man ließ eine Reihe an hochkarätigen Chancen gegen den starken Gästetorwart Yannik Stromberg aus und auch in der Abwehr zeigte die Manndeckung gegen Hommen nicht den erwünschten Effekt. Besser als der HV Vallendar nutze der TV 05 Mülheim an diesem Abend die sich ergebenden Räume.
Zu allem Übel leistete man sich in der 55. Minute beim Stande von 23:26 noch eine Zeitstrafe wegen Meckerns und in der sich daraus ergebenden Unterzahl ein Gegentor durch Tim Hemmerle. Die Aufholjagd war gescheitert und Mülheim konnte am Ende einen 24:28-Derbysieg feiern. Linksaußen Schmidt: „Mülheim war heute einfach abgezockter und cleverer. Wir haben gegen die Manndeckung keine guten Lösungen gefunden und uns oftmals zu unüberlegten Aktionen hinreißen lassen. Mit der Leistung kannst du kein Derby gewinnen. Wir brauchen jetzt dringend Punkte. Nächste Woche in Eckbachtal müssen wir ein anderes Gesicht zeigen.“
Es spielten für den HVV: Boinski, Lorenz (beide im Tor), K. Schmidt (8/5), Buch (5), Schröder (5), Schaub (3), Müller (2), Lohner (1), Stein, Fischer, Schüller, F. Schmitt, Krechel, Bauch.
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