Turnerschaft Bendorf 1861/1890
Derbyniederlage zum Auftakt
21 zu 26 gegen HSV Rhein-Nette
Bendorf. Spannung? Ja! Kampf? Ja! Gepunktet? Leider Nein! – So die ernüchternde Bilanz des ersten Rheinlandligaspieltags der Turnerschaft Bendorf. Beim Heimspiel am Samstag gegen die HSV Rhein-Nette ging es zwar hoch her, doch die Bendorfer Falken verpassten es, sich für eine insgesamt gute Leistung zu belohnen. Die Gäste aus Andernach waren als klarer Favorit gestartet. Davon konnte man zu Spielbeginn jedoch wenig feststellen. Über 0:1, 3:2 und 5:5 entwickelte sich ein offenes Spiel. Insbesondere Jannis Hofmann und Lucas Litzmann bestachen in dieser Phase mit ihrer Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Nach knapp 21 Minuten vergaß die TSB jedoch, die Chancen weiter konsequent zu nutzen. Trotz einer stabilen Deckung, die einige Gegenstöße einleiten konnte, blieb der Torerfolg zunächst aus. Andernach setzte sich auf 8:10 ab. Mit Hochdruck arbeitete die Gutfrucht/Litzmann-Sieben den Rückstand ab und glich in der 25. Minuten zum 10:10 aus. Der Gleichstand währte nur kurz. Wieder kam Rhein-Nette und legte bis zum Pausenpfiff auf 11:14 vor. Nach dem bisherigen Spielverlauf handelte es sich dabei um einen vermeidbar hohen Rückstand. Deshalb war in der Halbzeit eine Predigt des Trainers geboten, weil eine klare Ansprache manchmal hilft, den Schalter umzulegen. Die Turnerschaft legte sich jedenfalls engagiert ins Zeug. Salar Issa und Jannis Hofmann sorgten dafür, dass der direkte Anschluss wiederhergestellt wurde und verkürzten auf 13:14. Auch nach 35 Minuten witterte Bendorf mit einem Spielstand von 15 zu 16 weiter Morgenluft. Doch wie schon gegen Ende des ersten Durchgangs häuften sich bei den Hausherren nun wieder „leichte“ Fehler. Folglich wies die Anzeigetafel nach 38 Minuten und 17 Sekunden den Zwischenstand von 15:19 aus. Die TSB erspielte sich weiter Chancen. Nach 45 Minuten waren es lediglich 2 Treffer, die die Teams trennten (18:20). In der Folge bekamen die Gastgeber auch die Gelegenheit, weiter zu verkürzen, doch die Chancen blieben liegen. Die Andernacher Sieben überstand diese Schwächephase fast unbeschadet und verbesserte sich ab der 50. Minute wieder. Nach 60 Minuten mussten sich die Bendorfer Falken mit 21:26 geschlagen geben. Vor allem die Chancenauswertung in den entscheidenden Phasen der Partie verhinderte eine mögliche Punktausbeute. Dennoch ist die kämpferische Einstellung der Mannschaft herauszustellen, die Mut für die nächsten Aufgaben macht.
Am kommenden Samstag reisen die Falken zum TV Bitburg. Anpfiff ist um 18 Uhr. Der Fanbus startet um 15:15 am Yzeurer Platz.
Pressemitteilung der
Turnerschaft Bendorf 1861/1890